Wie Azubis Beruf und Familie verbinden können

Im Projekt TEP (Teilzeit-Berufsausbildung) bringt die Jugendhilfe Essen gGmbH (JHE) bereits im sechsten Jahr Azubis und Firmen zusammen. Die Teilnehmer werden beim Einstieg begleitet, ihnen sollen zudem Perspektiven eröffnet werden.

Zehn Teilzeit-Auszubildende haben dabei mit 30 Wochenstunden Gelegenheit, Beruf und familiäre Pflichten zu verbinden, während Firmen sich über motivierte Azubis freuen. Auch für 2015 sucht die Jugendhilfe noch Unternehmen und interessierte junge Mütter und Väter. Eine Infoveranstaltung ist in der kommenden Woche für den 28. Januar geplant.

„Die jungen Alleinerziehenden sind meist besonders motiviert und durch ihre elterlichen Aufgaben sehr zuverlässig“, weiß Ruth Schlüter, Sozialpädagogin der Jugendhilfe Essen. Mehrere Firmen haben deshalb bereits Stellen im Bereich Bürokommunikation bereitgestellt – dafür können Azubis sich ab sofort bei Ruth Schlüter bewerben.

Gesucht werden aber noch Betriebe, die in Teilzeit ausbilden möchten, besonders im beliebten Berufsfeld Einzelhandel.

Erfolge mit dem Projekt TEP verbuchen konnte etwa die Staples GmbH: Seit Oktober 2014 lernt Maren Brunzen als Auszubildende in der Zweigstelle Essen-Süd. „Wir haben gute Erfahrungen mit den Teilzeit-Auszubildenden gemacht“, bestätigt Marktleiterin Iris Mädje-Frösler, die schon seit Jahren mit der Jugendhilfe Essen zusammen arbeitet.

Die geplante Informations-Veranstaltung soll nun interessierten Eltern, die eine Ausbildung in 2015 anstreben, zusätzliche Auskünfte geben. Sie findet am Mittwoch, 28. Januar, zwischen 10 und 12 Uhr, in der Zentrale der Jugendhilfe Essen gGmbH, Raum E. 08, Schürmannstraße 7, der alten Verwaltung, statt.