Volkswäldern klebt das Pech am Stiefel
15.11.2009 | 18:34 Uhr 2009-11-15T18:34:00+0100
Vor spärlicher Kulisse kasierte der SC eine erneute Heimniederlage. Trainer Ralf Zils in seiner Analyse: „Wir treffen das Tor nicht! Der Einsatz war okay, doch es soll wohl nicht sein…"
Kämpferisch konnte man den Volkswäldern diesmal nichts vorwerfen. Für eine hundertprozentige Steigerung hatten die Krisengespräche gesorgt. Vorstand und sportliche Leitung stehen hinter dem Trainer. Das Team verstand die Zeichen richtig und fightete. Und wurde auch belohnt, in der 21. Minute traf André Bausch zum ersehnten Führungstreffer. Doch zu lange gefeiert: Nur eine Minute später konnte Velbert ausgleichen. Der Schock saß tief, die zuvor so schwungvollen Angriffe hatten nicht zur Pausenführung gereicht.
War das Remis zur Halbzeit überaus glücklich für die Velberter, so wendete sich das Blatt nach dem Seitenwechsel. Die Gäste setzten immer wieder ihre schnellen Spitzen ein, die für reichlich Wirbel sorgten. Einen Konter konnte Daniel Kleine-Beck erst im Strafraum stoppen, der Unparteiische pfiff Strafstoß. Der platzierte Schuss ließ Torwart Maurice Kroggel keine Chance.
In der 83. Minute flankte Rothenbusch, der Torwart konnte das Leder nicht festhalten, Marc Scheirich hielt drauf, knallte dem Torwart auf die Fäuste. Trainer Zils war traurig: „Die Mannschaft hat alles gegeben, aber es zählen nun mal die Tore.”
Totensonntag ist spielfrei, danach reist man zur SSVg Velbert II, dann folgen Heimspiele gegen Kray 04 und Schlusslicht Borussia Byfang.
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