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Neue Farbe für den tristen Schulhof

25.09.2012 | 19:19 Uhr
Neue Farbe für den tristen Schulhof
Das Außengelände der Grundschule an der Jakobsallee wird von Mitarbeitern des Stromkonzerns RWE und dem Team von Lehrern und Förderverein der Schule renoviert.Foto: Kerstin Kokoska

Essen. Wie die Heinzelmännchen laufen Erwachsene auf dem Schulhof der Schule an der Jacobsallee herum, haben Pinsel in der Hand und verpassen dem Gelände frische Farbe. Sie gestalten den Verkehrs-Parcours neu, ziehen die Linien der Hinkelkästchen nach und lasieren die Holzbänke auf dem Platz.

Das, was sich hier an nur einem Nachmittag abspielt, ist dem Engagement der Mitglieder des Fördervereins, den Lehrern und Mitarbeitern des Energieunternehmens RWE zu verdanken. Dabei lautet das Zauberwort „Companius“, das diese Aktion überhaupt möglich macht. Ein Freiwilligenprogramm aus dem Hause RWE, das sich für soziale Zwecke einsetzt, die ehrenamtlich von RWE-Mitarbeitern initiiert, koordiniert und gefördert werden.

"Es geht nur um den guten Zweck"

Ihre Namen möchten die „Companius“-Mitglieder nicht verraten, nur so viel: „Es geht hier einzig und allein um den guten Zweck und nicht um uns“, so eine Mitarbeiterin des Freiwilligenprogramms, die sich am hellblauen T-Shirt mit dem RWE-Logo erkennen lässt. Ganz klar: Die Heinzelmännchen sind nicht nur fleißig, sondern auch noch überaus bescheiden.

Umgesetzt werden derartige Aktionen allerdings nicht nur durch Manpower, sondern auch finanziell. So wurden für die Neugestaltung des Schulhofes an der Jacobsallee 2000 Euro gespendet.

„Die Überarbeitung des Schulhofes war bitter nötig. Die Farben auf dem Asphalt waren schon sehr ausgeblichen“, freut sich Petra Eickhoff, die am 1. August 2012 die Leitung der Schule übernommen hat. Ein farbenfroher Auftakt nicht nur für die Lehrerin, sondern auch für die 180 Kinder, die hier zur Schule gehen.

Effizientere Verkehrserziehung

Dabei wird der bunte, neue Anstrich aber nicht nur das Spielen in den Pausen verschönern, sondern er trägt auch dazu bei, dass die Verkehrserziehung wieder effizienter und mit mehr Spaß durchgeführt werden kann. „Zu unserem festen Programmpunkt zählt schließlich auch die Fahrradprüfung auf dem schuleigenen Platz“, erzählt Petra Eickhoff.

Dass die Malerarbeiten im Freien nur bei trockenem Wetter durchgeführt werden können, versteht sich von selbst. Aber das Glück ist mit den Helfern: Petrus verzichtet an diesem Nachmittag darauf, Wassertropfen aus dem Himmel zu schütten und macht die Neugestaltung damit möglich. „Und wenn es geregnet hätte, hätten wir die Flure im Inneren neu gestrichen“, so Michael Curth, Vater eines Schülers der Grundschule und Mitglied im Förderverein. Aber: „Wir haben aber auch noch etwas Farbe über; es ist also nicht ausgeschlossen, dass wir die Flure später noch streichen“, so Curth.

Julia Bodlin

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