Kochen auf 30 Quadratmetern
15.11.2009 | 18:30 Uhr 2009-11-15T18:30:00+0100Heidhausen. Kurz vor Jahresende darf die Evangelische Kirchengemeinde in Heidhausen einen schönen Erfolg verbuchen. Gemäß dem Motto: „Auch Nächstenliebe geht durch den Magen” wurde die Küche im Familienzentrum der Jona-Gemeinde Am Schwarzen vergrößert und am Freitag feierlich eingeweiht.
In seiner Begrüßungsrede dankte Pfarrer Klaus Baltes allen, die es ermöglicht haben, die Küche umzubauen und für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu erweitern: Zu nennen sind hier die Stiftung Wohlfahrts-pflege NRW, Düsseldorf; Kämpgen Stiftung, Köln; Diakonisches Werk Rheinland, Düsseldorf; Elisabeth-Wagener-Stiftung, Essen; Lions-Hilfswerk Kettwig, Essen; Architekt Gerhard Toelle-Stiftung, Essen; sowie viele priva-te Spenderinnen und Spender.
Verfügte das Familienzentrum bislang nur über eine bessere „Milchküche", wie Pfarrer Baltes sagt, wurde nun eine rund viermal so große Anlage geschaffen. Auf rund 30 Quadratmetern darf fortan gekocht werden. Der Ausbau der Küche war dringend erforderlich, denn „wir sind ein reiner Selbstversorgungsbetrieb", wie Baltes erklärt. Das Jona-Familienzentrum ist eines der wenigen Einrichtungen, die ausschließlich selbst frisch kocht. Und dies regelmäßig für mindestens 40 Tageskinder und deren Betreuer in der Kita.
Die neue Küche wurde übrigens ganz bewusst „Rollstuhl gerecht" gestaltet, da künftig ein so genannter „Werkstatt-Außenarbeitsplatz" für Menschen mit Behinderungen geplant ist. „Eine Interessentin, die künftig auch unser Angebot des Betreuten Wohnens Am Schwarzen nutzen wird, gibt es schon", freut sich Pfarrer Baltes. Ein Praktikum soll nun über die Eignung im Küchendienst entscheiden. Die Jona-Gemeinde hat mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung gute Erfahrungen gemacht.
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