Gutachter- Neue Toplagen im Süden
20.06.2012 | 18:29 Uhr 2012-06-20T18:29:00+0200
Essen. Auch wenn die geplanten Neubauprojekte im Essener Süden umgesetzt werden, einschließlich des umstrittenen Bauvorhabens „Grüne Harfe“, bleibt die Nachfrage nach Wohneigentum im Essener Süden größer als das Angebot.
Zu diesem Ergebnis kommt die Bochumer „inWIS“ Forschung und Beratung, die im Auftrag der Stadt den Wohnungsmarkt im Essener Süden analysiert hat. Als neue Top-Lagen im Süden bewertet der Gutachter eben die "Grüne Harfe" in Heidhausen und das Neubaugebiet Promenadenweg in Kettwig, wo hochwertiges Wohneigentum direkt am Ruhrufer entsteht.
Diese Ergebnisse werden weder Planungsdezernent Hans-Jürgen Best noch das Büro Stadtentwicklung überraschen, zumal erste Trends bereits im März im Rahmen der Debatte um die Grüne Harfe öffentlich wurden. Aber jetzt liegen alle Daten auf dem Tisch. In der Analyse hat das Unternehmen Makler und Stadtplaner befragt und so eine Nachfrage bis ins Jahr 2025 ermittelt.
Flächenreserven begrenzt
500 Eigentumswohnungen werden in diesem Zeitraum nachgefragt werden. Diese Nachfrage werde selbst dann nicht befriedigt werden können, wenn die Stadt alles bisher geplante Baulandpotenzial im Süden an den Markt bringt. Eigenheimerwerber mit mittlerer Kaufkraft könnten sich Alternativen in Heiligenhaus und Velbert suchen. Doch auch da, so die Experten, seien die Flächenreserven begrenzt.
Für Topverdiener gibt es kaum eine Alternative zu einem Eigentumserwerb im Essener Süden: "Für obere Einkommensgruppen hat die Adressqualität des Essener Südens teils einen so hohen Stellenwert, dass sie auf ein geeignetes Angebot warten, statt ins Umland abzuwandern."
Ranking der Bochumer Gutachter
Interessant insbesondere für Investoren ist das Ranking der Bochumer Gutachter über die vier ausgewiesenen Neubaugebiete im Süden. In Heidhausen sind das die „Grüne Harfe“ und die Flächen an der Jacobs-/Barkhovenallee, in Kettwig das Vorzeigeprojekt Promenadenweg auf dem Gelände der ehemaligen Scheidtschen Hallen und eine Fläche an der Schmachtenbergstraße.
Die Gutachter sehen die "Grüne Harfe" und den Promenadenweg ganz vorn und sprechen von einer Premiumlage für anspruchsvolle Familien mit hoher Wohnkaufkraft. Für die "Grüne Harfe" spreche die ruhige Lage in reizvoller Landschaft, am Promenadenweg sei das "Alleinstellungsmerkmal" die Lage am Ruhrufer bei gleichzeitiger Nähe zum Kettwiger Zentrum.
Mittlere bis gehobene Wohnkaufkraft
Die Fläche Jacobs/Barkhovenallee bewerten die Gutachter "geringfügig schwächer" als die "Grüne Harfe", aber dennoch tauglich für Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern. Die Flächen an der Schmachtenbergstraße landen bei der Bewertung auf Platz vier - mit ausdrücklicher Erwähnung der Nähe zur Siedlung Auf der Höhe, die zur Abwertung führt.
Empfehlung der Gutachter: ein Angebot für Haushalte mit mittlerer bis gehobener Wohnkaufkraft, gemischte Bebauung mit Einfamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern.
22:09
Der Fall Gummertstrasse zeigt immer mehr, die SELTSAME Verquickung von Stadt und Parteien sowie diverser Bauträger.
Siehe Heisingen: Elsaßstrasse, Ostpreußenstrasse, Heisingerstrasse ehem. Ponyhof, Shellenberger Wald, Lanfermannfähre, etc.
Siehe Kupferdreh, Siehe Kettwig, Siehe Rüttenscheid, siehe den Rest von Essen......
Entweder städtische Tochterunternehmen oder immer die gleichen priv. Bauträger die in einer rücksichtslosen Art auftreten, die seinesgleichen sucht.
Nichts ist vor Ihnen sicher, keine Kleingartenanlage, kein Landschaftsschutzgebiet, keine wohnenden Menschen.
Hauptsache man schlägt mit viel überteuerten Wohnraum auf wenig Platz, viel Gewinn heraus.
Alle machen mit und hängen drin, Politik, Banken, Parteien, Bauträger (immer die gleichen), auf der Strecke bleibt die Umwelt und die hier lebenden Bürger, die nie gefragt werden.
Alles zum Wohle der Stadt ? Einfach lächerlich !
Gelebte Demokratie ? Sicher, für wenige mit hinterher viel Geld in der Tasche.
Gut beobachtet ! Wenn man nicht im seriösen, soliden , ehrwürdigen und absolut anständigen Essen leben würde, könnte man fast schon von Korru......, nee aber das gibts hier nicht, neiiin, das hat es hier noch niiiiie gegeben.
20:43
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15:27
Das "Durchprügeln" des Bebauungsplanes Grüne Harfe durch alle Instanzen war eine stillschweigende Abmachung des alten OBs mit der Firma Thyssen/Krupp und hat mit dringend zu schaffendem Premium-Wohnraum im Essener Süden nichts zu tun. Im Gegenzug versprach Thyssen/Krupp, seine schöne neue Hauptverwaltung nicht im schicken Düsseldorf, sondern eben in Essen zu bauen. Einen künstlichen See am Kruppgürtel (Niederfeldsee) bekommt diese Firma auch noch spendiert. Fragt sich nur, warum die Herren Manager dann unbedingt in Heidhausen und nicht in Altendorf wohnen möchten? Ist ihnen wahrscheinlich zu dicht am Orte ihres Schaffens? Oder zuviele soziale Brennpunkte dort? Ich möchte da auch nicht wohnen.
die ziehen jetzt auch nicht hier hin, TK wird frei vermarkten lassen, die Makler stehen schon in den Startlöchern.
14:50
" Für die "Grüne Harfe" spreche die ruhige Lage in reizvoller Landschaft"
Aber nicht mehr lange. Lasst hier erstmal die 100 Häuser stehen, dann ist es mit Ruhe und reizvoll aus.
siehe Dilldorfer Höhe, Haus Hoheneck, Buschkampstr.
10:32
Immer schön weiter der Flächenversiegelung das Wort reden. Dann können die lieben Bauträger schön weiter Profit einstreichen.Schon mal beobachtet welche Gesellschaften in Essen immer zufällig ganz vorne dabei sind , wenn es um die Entwicklung von Bauland geht ? Nun, es sind immer die gleichen Firmen. Ist natürlich alles gaaaanz legal und es gibt auch niiiiie auch nur einen Hauch von Korruption. Nein, das gibt es doch im schönen Essen nicht. Die Spenden von der großen Firma an die CDU Duisburg und an die SPD Essen waren auch nur ein Zeichen von gelebter Demokratie.
Das hat mit Einflußnahme natürlich gar nichts zu tun.
Außerdem sollte man vielleicht auch mal etwas für Menschen bauen und entwickeln , die sich die Toplagen in Heidhausen und Kettwig gar nicht leisten können.
Aber deren Stadtteile läßt man dann lieber vor sich hingammeln oder verkauft ganze Wohnblocks an dubiose Kapitalgesellschaften.
Fazit : Die Bürger werden mit geschönten Gutachten verarscht.
Diese Bauträger sind bestens bekannt, die einen fangen mit H.....an, die anderen wieder mit A........oder sogar städtische Gesellschaften............
18:40
Den Fluglärm uber denEssener-Süden haben die Gutachter außen vorgelassen.