Englisch rund um die Uhr
11.08.2009 | 18:10 Uhr 2009-08-11T18:10:00+0200Werden. Sommerferien – die meisten Schüler genießen noch die letzte Woche, bevor es am Montag wieder in die Klassen geht. 24 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren machen es völlig anders.
Sie büffeln noch bis Sonntag Englisch. Sechs Stunden Unterricht, zwei Stunden betreute Hausaufgaben im Haus am Turm – täglich.
Organisatorin ist die Auslandsgesellschaft Deutschland mit Sitz in Dortmund, die sich seit 1949 im wahren Sinn des Wortes für die Völkerverständigung engagiert. Der eingetragene Verein bietet 26 verschiedene Fremdsprachenkurse an. Seit fünf Jahren können nicht nur Erwachsene, sondernr auch Schüler die Möglichkeit nutzen, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu zählt auch das Angebot „English around the clock” im Haus am Turm.
Die evangelische Tagungs- und Begegnungsstätte Haus am Turm ist frisch renoviert.
Sie bietet in 25 Zimmern insgesamt 75 Betten, hat Seminar- und Veranstaltungsräume sowie Freizeit- und Sportmöglichkeiten. Weitere Informationen gibt es unter 0201/40 40 67 oder per E-Mail unter: hausamtur@t-online.de
Einen ersten Eindruck kann man sich auf der Homepage machen: www.hausamturm.de
Marc Frese, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Auslandsgesellschaft: „Sechs Stunden Unterricht, zwei Stunden Hausaufgaben in Kleingruppen, das eine Woche lang. Viele Teilnehmer verbessern dadurch ihre Schulnoten um ein bis zwei Stufen.” Nicht nur im Unterricht, auch in der Freizeit dürfen die Teilnehmer nur Englisch sprechen. Dies führe zu solchen Leistungssprüngen. Wer sich nicht daran hält, zahlt Strafe – 25 Cent pro Vergehen. Damit bereichert sich der Verein aber nicht, sondern mit diesen „Einnahmen” werden die Abschlussparty und Getränke für die Kursteilnehmer finanziert.
Dass alles mit rechten Dingen zugeht, darauf achten die „Native Speaker” und Lehrerinnen Renée Beine aus Boston, Massachussets, und Johanna Höckmann, deren Mutter gebürtige US-Amerikanerin ist. Beide übernachten im Haus am Turm, nehmen mit den Schülern das Essen ein und unterrichten. „Auf Grund der Kleingruppen kommt jeder Schüler mindesten fünf-, sechsmal pro Einheit dran. Das ist einfach wesentlich effektiver”, betont Renée Beine, denn im normalen Schulunterricht müssten sich die Lehrer im Schnitt um 30 Schüler kümmern, eine intensive Betreuung sei so kaum möglich.
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