Post: Es war Brandstiftung

Das hatte den Werdenern gerade noch gefehlt: Der Brand im Postgebäude an der Hufergasse hat doch mehr Schäden verursacht, als auf den ersten Blick zu vermuten war.
Deshalb wird sich die Restaurierung deutlich länger hinziehen als zunächst angenommen. „Einen Termin zur Wiedereröffnung können wir noch nicht nennen”, sagt Post-Sprecher Dieter Pietruck. Die Polizei hat sich inzwischen zur Brandursache festgelegt: „Wir gehen von Brandstiftung aus”, sagt Polizei-Sprecher Ulrich Faßbender und sucht Zeugen, die am Samstag, 7. November, vor 20.30 Uhr etwas Auffälliges bemerkt haben: 8290.
Ein Informationsschild an der Post-Tür weist darauf hin, dass es eine Poststelle an der Fischlaker Straße gibt. Die Pressestelle der Post meldet zudem zwei Verkaufspunkte für Brief- und Paketmarken: Brückstraße 12, geöffnet Montag bis Freitag von 9.30 bis 13 Uhr und 14.30 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9.30 bis 13.30 Uhr. Abteistraße 22, Montag bis Freitag von 8 bis 18.30 Uhr, Samstag von 8 bis 13 Uhr.
Die Post aus den Postfächern der Filiale ist inzwischen von den Brandspuren gereinigt und soll nach Pietrucks Angaben „spätestens Anfang nächster Woche” zugestellt werden. Für Kunden, die Pakete aufgeben wollen, verweist Pietruck auf die Packstation am S-Bahnhof Werden.
Während der vergangenen Monate waren mehrere Briefkästen abgehängt worden, darunter auch der an der Ecke
Propsteistraße/HausFuhr, was nicht nur die Anwohner ärgerte, sondern vor allem die Bewohner des Altenheims St. Ludgeri. Der Briefkasten erschien dann eines Tages an einem Einzelhandelsgeschäft nahe Viehauser Berg. Doch auch dort wurde er wieder abgebaut und wurde nun installiert vor dem Haushaltwarengeschäft in der Wigstraße. Inzwischen ist er auch dort verschwunden.




