Wenn ich groß bin – Kinder malen ihre Zukunft

Foto: Funke Foto Services

Borbeck..  Ausstellungen in der Alten Cuesterey gab es bereits viele. Was vom 15. Februar bis 1. März im Weidkamp 10 zu sehen sein wird, fällt aus dem Rahmen. Kinder der Dürerschule, der Dionysiusschule und der Roten Schule zeigen ihre Bilder. Das Thema: Wenn ich groß bin. Und nicht nur die Borbecker Mädchen und Jungen haben ihre Gedanken in Bilder umgesetzt, auch die Kinderkunstschule Archangelsk (Russland) sowie die Grundschule Nhapúpwè in Inhambane (Mosambik) sind vertreten. Der Kontakt kam über die Künstlerin Irmgard Freischlad zustande, die im vergangenen Jahr mit den acht- bis zehnjährigen Borbecker Kindern arbeitete.

Die Bilder aus den Bereichen Hobby, Beruf oder Familie sind so unterschiedlich wie die Kinder. Da ist zum Beispiel Joel aus Borbeck, der gern Kapitän werden will. Sein Motiv: ein großes Schiff. Lyn drückt ihre Vorliebe für die Musik mit einer Geige und einem Cello aus. Keyzel und Lerton aus Mosambik wollen unverkennbar Feuerwehrmänner werden. Natürlich fehlt bei den Jungen auch der Fußball nicht. Bei den Mädchen stehen Ärztin und Krankenschwester hoch im Kurs. Die Bilder, die dienstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr (Eintritt frei) zu sehen sind, erklären sich ohne viele Worte. Falls nicht: An zwei Tagen (18. und 25. Februar) begleiten Kinder der Dürerschule von 15 bis 16 Uhr die Besucher und beantworten Fragen.

Die Ausstellung in der Alten Cuesterey wird am Sonntag, 15. Februar, um 12 Uhr eröffnet. Und auch dann kommt den Großen nur eine Nebenrolle zu. Jürgen Becker, Vorsitzender des Kultur-Historischen Vereins Borbeck wird die Gäste zwar begrüßen. Eine Einführung in die Ausstellung wird aber Felix von der Roten Schule geben.