Wenn aus der Waldfläche Bauland werden soll

Für die Umwandlung einer Waldfläche zu Bauland muss unabhängig von der Größe ein Antrag beim Regionalforstamt Ruhr gestellt werden. Das prüft, ob das private Interesse des Besitzers größer als das allgemeine Interesse der Bürger an dem Wald ist, sagt Martin Langkamp.

Wenn ein Eigentümer dort das vierte Haus errichten will, werde es kein grünes Licht geben. „Das Anliegen muss so existenziell sein, dass es anders nicht geht.“ Beim Supermarkt als Versorger etwa, der Parkplätze benötigt.

In jedem Fall muss für den gefällten Waldbereich eine Ersatzwaldfläche her, je nach Beschaffenheit des weichenden Waldes im Verhältnis von 1:1 bis 1:4. Im aktuellen Fall in Stadtwald wäre es 1:2 gewesen. Der Besitzer hätte also für eine Ersatzwaldfläche von 10.000 qm sorgen müssen.