Weniger Paten und Feste auf Spielplätzen

Essener Stadtteile..  Im Jahr 2014 ist die Zahl der Spielplatzpatenschaften in Essen leicht gesunken. Das geht aus einem Bericht des Jugendamts vor, der den Bezirksvertretungen in den nächsten Sitzungen vorgelegt wird. Gut die Hälfte aller 434 Spielplätze in der Stadt wird von Paten betreut. Im Stadtbezirk IV ( Dellwig, Borbeck, Bergeborbeck, Frintrop, Schönebeck, Bedingrade, Gerschede, Bochold), der mit 75 über die meisten Spielplätze verfügt, ist die Patenquote mit 40 Prozent am geringsten. Die höchste Quote weist der Stadtbezirk II (Rüttenscheid, Rellinghausen, Bergerhausen, Stadtwald) vor: 80 Prozent der 30 Spielplätze haben eine Patenschaft.

Grund für den leichten Rückgang der Paten sei die Einforderung erweiterter Führungszeugnisse. Acht Spielplatzpaten reichten laut dem Bericht kein neues Führungszeugnis ein, was zur Beendigung von fünf Einzelpatenschaften führte. Insgesamt engagierten sich zum Stichtag 30. September 2014 396 Menschen als Spielplatzpaten auf 247 Spielplätzen und Schulhöfen. Auch der Pfingststurm trübt die Bilanz: Durch dessen Folgen mussten 50 Spielplatzfeste abgesagt oder auf dieses Jahr verschoben werden. Nichtsdestotrotz war das Spielmobil des Deutschen Kinderschutzbundes in Kooperation mit den Paten bei 157 Festen im Einsatz. Rund 20 000 Kinder wurden damit erreicht.