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Immigration

Weniger Ausländer in Essen eingebürgert

11.06.2011 | 08:00 Uhr
Weniger Ausländer in Essen eingebürgert
Immer weniger Ausländer werden in Essen eingebürgert. Ganz anders als diese Gruppe - sie helfen bei Gesundheitsberatung „Migranten für Migranten“ von der Diakonie Essen mit.

Essen.Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Einbürgerungen 2010 um 0,6 Prozent auf 970 zurückgegangen. Damit setzt sich der Trend fort, die Zahl der Einbürgerungen sinkt kontinuierlich. Im Jahr 2000 waren noch 2605 Menschen nach Essen immigriert.

Die Zahl der Einbürgerungen in Essen ist im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Die Zahl ging um -0,6 Prozent auf 970 Einbürgerungen zurück. Das teilt das statistische Landesamt („Information und Technik NRW“) mit.

Damit setzt sich ein Trend fort: Die Zahl der Einbürgerungen in Essen sinkt kontinuierlich. Im Jahr 2000 gab es noch 2605 Einbürgerungen. Landesweit stieg die Zahl der Einbürgerungen um sieben Prozent. Die größte Gruppe stellen die Türken dar, gefolgt von Irakern und Marokkanern.

DerWesten

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Kommentare
14.06.2011
01:31
Weniger Ausländer in Essen eingebürgert
von Komisch66 | #52

#48 Niemand unterstellt Ihnen wirklich etwas. Vielleicht wurde sich lediglich etwas unglücklich geäußert.
Ich und sicherlich viele andere würden es begrüßen, wenn Sie sich weiter mt uns austauschen würden, auch und gerade weil Sie eben Ihre eigene Sicht der Dinge vertreten.

14.06.2011
01:28
Weniger Ausländer in Essen eingebürgert
von Komisch66 | #51

#45 Sehr lesenswerter Kommentar.
Besonders interessant ist Ihre Ausführung, dass Vorschläge zur Verbesserung häufig mit Aussagen wie immer wir und die wollen doch gar nicht quittiert werden. Leider scheint dies inzwischen ein gängiger Allgemeinplatz geworden zu sein.
Aber es schimpft sich eben bekanntlich leichter auf Minderheiten, als sich selbst zu hinterfragen.

14.06.2011
01:24
Weniger Ausländer in Essen eingebürgert
von Komisch66 | #50

#44 Ich finde Ihren Vorschlag sehr gut. Würde es sehr begrüßen, wenn man eine Kulturveranstaltung mit Argumentationsaustausch veranstalten könnte. Aber auch Folklore, Tanz, Gesang und nicht zu letzt Kulinarisches würden dazu beitragen Vorurteile abzubauen oder wenigstens zu überdenken.

14.06.2011
01:20
Weniger Ausländer in Essen eingebürgert
von Komisch66 | #49

#Vati :
Mit Interesse habe ich Ihre Ausführungen verfolgt.
Ich muss leider sagen, dass Sie türkischen Migranten eine gewisse Form von Vorteilsnahme unterstellen und der einzige Grund für ihre Einwanderung das Ausnutzen von Deutschen Sozialsystemen zu Grunde liegt.

Dies stimmt doch sicherlich so nicht. Hier gibt es Stichworte wie Familienzusammenführung aber auch einfach eine gewisse Zuneigung zu Deutschland. Gerade bei so banalen Veranstaltungen wie Fussballweltmeisterschaften zeigt sich doch, dass es aucheine Vielzahl von Ausländern gibt, die sich gerne und herzlich mit Deutschland identifizieren. Zur Aufgabe seiner Staatsbürgerschaft gehört jedoch mehr. Und dies ist nicht so, weil Trends zu nationalistischen Parteien in der Türkei vorherrschen, sondern läßt sich sicherlich auch in anderen Kulturen finden. Diese Menschen sind stolz auf ihre Herkunft und das ist doch auch gut so und sympathisch. Damit nun dieser Stolz zu Gunsten einer Einbürgerung -von der Deutschland alleine schon weges des demografischen Wandels profitiert- aufgegeben wird,muss man eben auch etwas bieten und sei es nur als Anfang eine Willkommenskultur.

Sicherlich gibt es Probleme mit Schulbildung und Arbeitsverhältnissen von gewissen Ausländern, aber dies liegt auchdaran, dass hier nicht genug Chancen geboten werden. Man muss Menschenauch immer dort abholen, wo sie stehen und genau dies vermisse ich. Es muss einfach kultursensibeler gehandelt werden. Und man muss als Deutsche Gesellschaft weg von der Vorstellung von Migranten als Kostenfaktor. Kulturelle Bereicherung, Herzlichkeit, Lebensfreude und Menschlichkeit läßt sich nicht in Euro aufrechnen.

13.06.2011
23:26
Weniger Ausländer in Essen eingebürgert
von Chris.GE | #48

#44 von Antidiskriminierung
Da müssen Sie aber sehr an sich arbeiten, wenn Sie plötzlich von Respektierung gegenseitiger Meinungen sprechen, denn in Ihren Kommentaren haben Sie das Gegenteil bewiesen. Wer so viele Großbuchstaben und Ausrufezeichen braucht wie Sie, hat nämlich gar keinen Respekt. In einem Kommentar haben Sie die Frechheit besessen, mir zu unterstellen, dass ich Migranten Fälle wie Kindesmord u. a. in die Schuhe schieben wolle. - Mein Diskussionsbedarf mit Ihnen ist gedeckt. - Nein, danke! Es sind Leute wie Sie vom linkspopulistischen Bereich, die andere Meinungen niederbrüllen. Aber das kennt man ja. Einem Bekannten von mir - schwul - ist von türkischstämmigen jungen Männern als schwul enttarnt worden und musste Beleidigungen über sich ergehen lassen. Als Mitglied der Partei Die Grünen hat er dies in der entsprechenden Ortsgruppe angesprochen. Die Reaktion von einer Abgeordneten kam prompt: Hast Du was gegen Ausländer? - Mit so viel ideologischer Verblendung möchte ich gar nicht diskutieren.

13.06.2011
23:25
Weniger Ausländer in Essen eingebürgert
von dummmberger | #47

Oh, ist etwas lang geworden.
Aber es ist halt ein sehr komplexes Thema.
Vielleicht drückt die Moderation ja ein Auge zu?

13.06.2011
23:25
Weniger Ausländer in Essen eingebürgert
von Antidiskriminierung | #46

@ von dummberger

Was ist mit meinem Vorschlag ??

13.06.2011
23:22
Weniger Ausländer in Essen eingebürgert
von dummmberger | #45

Diese Diskussion hier zeigt doch deutlich, warum wir bei dem Thema keinen Schritt weiterkommen. Es werden doch nur von beiden Seiten die immer wieder gleichen Floskeln vorgetragen.

So mancher Kommentator scheint nur im Sinn zu haben, alle schlechten Eigenschaften der Migranten aufzuzählen. Dabei werden die eigentlichen Probleme aber in den Hintergrund gedrängt.
Beispiel Namensgebung:
Es ist nicht nur bei deutsch-türkischen Ehen so, dass die Kinder ausländische Namen bekommen. Ich kenne einige Familien, bei denen ein Elternteil aus Italien, Frankreich o.ä kommt. Alle Kinder dieser Familien haben italienische bzw französische Vornamen, vermutlich, weil die interessanter klingen.
Also kein Grund zur Türkenbeschimpfung.

Oder doppelte Staatsbürgerschaft:
Wenn ich ins Ausland umsiedeln würde, würe ich natürlich, wenn das dort möglich ist, neben der neuen auch die deutsche Staatsangehörigkeit behalten wollen. Das ist hier doch schließlich meine Heimat. Warum soll das bei Türken jetzt etwas schlimmes sein?

Das sind doch alles Nebensächlichkeiten.
Wir haben tatsächlich ein massives Integrationsproblem. Die Gründe sind vielschichtig. Vor allem die Weigerung der Politik, überhaupt so etwas wie Einwanderungspolitik zu machen, ist da an erster Stelle zu nennen. Die einen stritten über Jahre ab, dass wir überhaupt ein Einwanderungsland sind (Kohl), während die Migranten gerade zu dieser Zeit scharenweise nach Deutschland kamen, die anderen empfanden es als menschenverachtend, wenn man Regeln für die Zuwanderung aufstellt und bezeichneten die Pflicht zu Sprachkursen als Angriff auf die Menschenwürde.
Da wurden Unmengen Zeit vertan.

Dann sind über Jahrzehnte Ghettos entstanden, Stadtteile, in denen Migranten die Mehrheit stellen. Da ist Integration nicht möglich. In welche Gesellschaft soll man sich integrieren, wenn man unter sich ist? Wie soll man Deutsch lernen, wenn man gar keine Deutschen trifft?

Aber heute ist die Situation, wie sie ist und wir müssen irgendwie damit klarkommen. Aber sobald Vorschläge für eine besere Integration gemacht werden, kommt wieder der Aufschrei: Wieso müssen wir immer? Die wollen doch gar nicht! etc.
Und nun? Weiter gar nichts tun?

Das geringere Bildungsniveau und die höhere Kriminalitätsrate haben übrigens keine kulturellen Gründe, wie man immer wieder lesen muss. Wenn das so wäre, müsste die Türkei ein Land von kriminellen Dummköpfen sein.
Es sind eben soziale Gründe. Die Menschen, die zu uns kommen, stammen zu einem großen Teil aus den unteren Schichten.
Das wäre nicht so schlimm, wenn sie eine realistische Chance hätten, sich hochzuarbeiten. Das aber gelingt ja schon der deutschen Unterschicht kaum. Wer hier einmal unten ist, der hat es sehr schwer, da heraus zu kommen.
Und das liegt nicht nur an diesen Menschen allein, das hat auch System, solange man ihnen lieber ALG II zahlt als ihnen eine einfache Arbeit anzubieten.

13.06.2011
23:14
Weniger Ausländer in Essen eingebürgert
von Antidiskriminierung | #44

Bei so vielen Meinungen und Äusserungen ist mir eine gute Idee eingefallen. Falls es im Sinne der Redaktion ist, könnte ich bezüglich dieses Themas eine Podiumsdiskussion verantsalten. Und alle die die hier mit diskutiert haben können an dieser podiumsdiskussion teilnehmen. Falls Interesse besteht, die Redaktion es unterstützt und genügend Zusagen von euch kommen, dann würde ich es auf meine kappe organisieren. So hätten wir wirklich die Möglichkeit gemeinsam unter Respektierung gegenseitiger Meinungen eventuell gemeinsam lösungsvorschläge zu erarbeiten. Wenn nicht von unten, woher sonst sollen die Lösungsansätze kommen.

Ich würde mich über zahlreiche Zustimmung einer solchen veranstaltung freuen. Antidiskriminierung@gmx.de

13.06.2011
22:14
Blockierter Kommentar.
von Vati5673 | #43

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