Was trifft den Geschmack im Grugapark?

Was wir bereits wissen
Der Umweltausschuss bildet eine Arbeitsgruppe, die ein neues Gastronomiekonzepterstellen wird. Dafür sollen auch Experten mit ins Boot genommen werden

F.  ür den Grugapark wird ein neues Gastronomiekonzept erstellt. Aktueller Anlass ist die Ankündigung des Pächters vom Landhaus am Lührmannwald, zum Ende des Jahres aufzuhören. Was aus dem für seine Wildgerichte bekannten Restaurant wird, ist unklar.

Der Umweltausschuss beschloss gestern, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich mit der Weiterentwicklung des Grugaparks beschäftigt. Schwerpunkt in diesem Jahr wird die Gastronomie sein. Dabei geht es darum, welches Angebot in Zukunft zeitgemäß ist und auch, wie das optische Erscheinungsbild aussehen soll. SPD-Ratsherr Hans Aring rät dazu, dass die Projektgruppe Experten mit ins Boot nimmt. „Wir sollten uns gute Gastronomen dazu holen.“

Um die finanziellen Probleme der städtischen Ruhestätten in den Griff zu bekommen, gibt es eine Neuauflage des „Arbeitskreises Friedhöfe“. Wie berichtet, lag das Defizit 2014 bei rund 1,2 Millionen Euro und könnte dieses Jahr fast die 800.000-Euro-Marke erreichen. Es wird schwierig, einen finanziellen Ausgleich zu finden. Gebührenerhöhungen, so der Tenor im Ausschuss, sind keine Lösung, weil die private Konkurrenz günstiger ist.

Und noch ein dritter Arbeitskreis! Diesmal geht es um den Essener Wald, um seinen Umbau zu einem klimafesten Forst – und vor allem um die Einbindung von Bürgern und Initiativen. So soll auch stärker für die Essener Waldführungen geworben werden, die die Förster anbieten.