Wallberg: Ex-Mitarbeiter müssen warten

Im juristischen Streit zwischen früheren Mitarbeitern des Restaurants Wallberg in der Philharmonie und dem ehemaligen Betreiber Wolff-Gruppe wurde gestern die Entscheidung vertagt. Beide Parteien hatten sich vor dem Arbeitsgericht getroffen und konnten sich nicht auf einen Kompromiss einigen. Am 24. Juni sehen sie sich bei einem Kammergerichtstermin wieder.

Die 20 ehemaligen Wallberg-Mitarbeiter fühlten sich beim Betriebswechsel von der Wolff-Gruppe auf den Gastronom Nelson Müller, der das Wallberg inzwischen auch wieder verlassen hat, nicht richtig informiert. Ein gesetzlich vorgeschriebene Unterrichtungsschreiben sei unvollständig gewesen, behauptet ihr Rechtsanwalt Christian Nohr. Die Gegenseite, die „Wallberg Gastronomie und Catering GmbH“, widerspricht. Richterin Katja Buschkröger stellte gestern einen Kompromiss in den Raum: Eine Einmalzahlung von 1000 Euro. Rechtsanwalt Christian Nohr schien nicht abgeneigt: „Man kann sich verständigen.“ „Wir sehen keinen Einigungsbedarf“, antwortete Wolff-Anwältin Dominique Hamm. „Das kann bis vor den Bundesgerichtshof“, konterte Anwalt Nohr. Erst mal steht am 24. Juni der Termin in Essen an.