Vortrag: Die Islamisierung Afrikas

Unter dem Titel „Gewalt und arabische Islamisierung in Afrika“ referiert Cheikh Djibril Kane beim nächsten Donnerstagsgespräch der Alten Synagoge, 16. April, um 19.30 Uhr. Der Eintritt zu Vortrag und Diskussion ist frei.

Der Islam ist die zweitgrößte monotheistische Religion der Welt. Sie nahm ihren Ursprung im 7. Jahrhundert im arabischen Raum. Der Islam begann seine Expansion kurz nach dem Tod Mohammeds (632 n.Chr.).

Die Arabomuslime unter ihrem Ersten Kalifen Abu Bakr (573-634 n. Chr.) und im Namen des Heiligen Krieges haben Afrika und andere Orte der Welt erobert.

Die Geschichte der Islamisierung Afrikas wirft historische Fragen auf, die bis in die Gegenwart reichen und die der Referent des Abends sowohl im Hinblick auf die geschichtliche Entwicklung, wie für die Herausforderungen der Gegenwart thematisiert: Welche Glaubensrichtungen gab es in Afrika vor dem Islam? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem damaligen Heiligen Krieg und der jetzigen salafistischen Gewalt? Was versteht man unter dem Begriff „Heiliger Krieg“?

Cheikh Djbril Kane ist 35 Jahre alt und wuchs im Senegal auf. Er lebt seit 2003 in Deutschland und schloss 2012 mit dem Dual Bachelor in Geschichte, Kultur und Romansprachen an der Uni Duisburg-Essen ab. Seit 2013 studiert er Geschichte im Master-Studiengang. Er beschäftigt sich mit Recherchen und Forschungen über Afrikas.