Vollsperrung folgt im Sommer

Mit dem Bau der Lärmschutzwände in Frillendorf ist die so genannte Lärmsanierung an der A 40 noch nicht beendet. Auch entlang der nördlichen Fahrbahn wird Straßen NRW die Schutzwände in diesem Jahr ersetzen, dort sogar mit acht Meter hohen Elementen. Im Vergleich zu den 7,50 Meter hohen Lärmschutzwänden an der Südseite macht dies aber keinen Unterschied. Die Höhe der Häuser und die Beschaffenheit des Geländes gehen in die Lärmberechnungen mit ein.

Die Bauarbeiten an der Nordseite beginnen voraussichtlich im Laufe des Frühjahrs. Dann wird der Landesbetrieb auch die Verkehrsführung von der A 40 auf die A 52 von einer auf zwei Spuren erweitern.

In den Sommerferien wird Straßen NRW dann zwischen dem Autobahndreieck Essen-Ost und der neuen Anschlussstelle Frillendorf-Süd „Flüsterasphalt“ verlegen – zunächst in Fahrtrichtung Bochum, dann in Richtung Duisburg. Die A 40 wird dann in die jeweilige Fahrtrichtung eineinhalb bis zwei Wochen lang gesperrt.

Der Bau der neuen Anschlussstelle Frillendorf-Nord wird sich hingegen voraussichtlich bis zum Jahr 2017 hinziehen. Zunächst muss die Stadt eine Erschließungsstraße über das Tüv-Gelände an der Schönscheidtstraße bauen. Durch langwierigen Verhandlungen über den Kauf einer Trasse ist wertvolle Zeit verloren gegangen. Laut Straßen NRW war der Bau der Anschlussstelle ursprünglich schon 2014 geplant.