Violin-Virtuose beim Essener Jugendstil

Der in Berlin geborene Violinist Iskandar Widjaja wird gegenwärtig als Topfavorit unter den „Rising Stars“ seiner Zunft gehandelt und in Indonesien, der Heimat seiner Eltern, wie ein Popstar gefeiert. Aber auch in Deutschland macht er sich immer mehr einen Namen: Im Rahmen der Reihe „Essener Jugendstil“ gibt der Geiger am Sonntag, 11. Januar um 11 Uhr in die Essener Philharmonie sein Debüt. Unter anderem mit Bach, der „die universellste und spirituellste Musik überhaupt geschrieben habe, findet der junge Musiker und spielt die berühmte Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll für Violine solo (BWV 1004), die Johannes Brahms als eines „der wunderbarsten, unbegreiflichsten Musikstücke“ bezeichnet hat, sowie gemeinsam mit der Pianistin Miki Aoki Bachs Sonate E-Dur (BWV 1016).

Zündende Bravourstücke bestimmen auch das weitere Programm. Gemeinsam spielt das Duo die „Fantaisie brillante sur Faust“ von Henryk Wieniawski, die Fantasie über Gershwins „Porgy and Bess“ von Igor Frolov und das „Rondo Papageno“ von Heinrich Wilhelm Ernst.