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Top-Zeiten beim RWE-Marathon

10.10.2011 | 09:56 Uhr

Mehr als 2500 Läufer forderten beim 49. RWE-Marathon ihren inneren Schweinehund heraus.

Sieger beim Traditonslauf war Matthias Graute. Der Lokalmadator lief die 42,195 Kilometer in 2:20:57 Stunden Auch Organisator Zachäus war zufrieden, denn fünf Läufer blieben unter der 2:30-Stunden-Marke. „Besser als in Köln“, freute sich Zachäus, denn beim Veranstaltungs-Rivalen belegte Marc André Ocklenburg (Ayyo Team) eine Woche zuvor mit 2:32:04 als bester Europäer Rang 14.

Keine Konkurrenz hatte am Baldeneysee wie erwartet Silvia Krull (LG Lage Detmold). Die 33-Jährige musste sich schon an die Fersen der Männer hängen, um nicht einsam die Strecke abzuspulen. Sie gewann in 2:43:29 vor Dorothea Frey (Schwaikheim/2:47:45). Es war übrigens der vierte Sieg in Folge für sie in Essen. Auch ein Rekord.

Rund 1500 Teilnehmer zählte der Ausrichter Tusem beim 49.RWE-Marathon. Hinzu kamen rund 250 Staffeln á vier Läufern. Mit 2500 Startern liegt Essen damit bundesweit aktuell in den Top-Ten der größten (reinen) Marathonläufe. Nicht nur Matthias Graute holte sich den Westdeutschen Titel, sondern auch die Mannschaft des Tusem mit: Jens Bork (Rang 11. in 2:36:57), Alexander Ockl (13./ 2:39:09) und Stefan Losch (15./ 2:39:44).

Kerstin Gohl

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