Kult-Kiosk vor dem Aus
22.08.2011 | 16:35 Uhr 2011-08-22T16:35:12+0200Willy Göken muss nach fast 50 Jahren seinen Kult-Kiosk in Essen-Altendorf schließen.
Stadtplaner wollen aus Essen-Altendorf ein modernes, hippes Quartier mit einem „vier Fußballfelder großen See mit parkähnlichen Grünanlagen“ machen. In den Bauplänen für das Renaturalisierungs-Projekt ist allerdings kein Platz für historisches Kulturerbe. Und so muss Kioskbetrieber Willy Göken sein seit 1963 bestehendes Büdchen in wenigen Wochen schließen. Für viele Altendorfer geht damit ein wichtiger sozialer Treffpunkt verloren.
20:26
Es tut mir leid für das persönliche Schicksal des Herrn Göken, aber meiner Meinung nach ist diese ganze Trinkhallen-Kultur absolut verzichtbar.
07:51
Den Grill-Müll kann man morgens in Essen in JEDEM Park (Hallo-Park, Stadtgarten etc.) nach einem sonnigen Abend finden. Auch die Dealer haben ihre Depots in den Büschen dieser Parks angelegt, aber die Doppelstreifen dieser Parks nehmen lieber einer alten Dame € 35 Bussgeld ab, wenn ihr 16 Jahre alterschwacher Dackel mal ohne Leine neben ihr her keucht.
Das ist ja auch einfacher einzukassieren als bei den offiziellen Hartz4-Empfängern, die ihren Müll zurücklassen und ihre Drogen evrstecken, weil man hier immer die Schwierigkeiten der Beweisführung vorgibt.
Ich vermute eher, dass die Kommune Essen längst kapituliert hat vor dem Segen der neuen Kulturen.
07:39
Gutes Beispiel ,Essen zum Wasser am alten Seegerottfriedhof zwischen Reckhammerweg und Bottroperstrasse. Viel Geld 2008-2009 in ein Projekt
gesteckt,2010 regelmäßig jede Woche mit 1 € Jobber gepflegt,mit ende von 2010 vergessen.
Mittlerweile ist aus dem See eine Kloake geworden,ab und an werden alte Sargbretter aus dem Boden gespült und keinen interessierts.
Die Parks rechts und links der Bottroperstrasse
vermüllen immer mehr,weil es ja hipp ist zu Grillen und zu Campieren um anschließend den Müll fein säuberlich liegen zu lassen.
Das nenne ich einmal Kultur.
Selbst die ausweisung zum Sperrbezirk verhindert nicht das im dunkeln immer mehr Prostituierte dort ihrem Treiben nachgehen. Zu sehen jeden Morgen wenn weggeworfene Kondome und Tempotücher dann neben den aufgestellten Bänken liegen. Die Polizei fährt einmal am Tag da durch und meldet regelmäßig ;keine besonderen Vorkommnisse ! Ganz davon ab etablieren sich die Parks ganz hervorragend für Drogendealer ,ungestört ihren Geschäften nachzugehen. Auch hier Tenor der Polizei: Keine besonderen Vorkommnisse. Ist ja auch klar,wie sollen sie auch sehen was hinter den Sträuchern und auf dem alten Bahndamm passiert,wenn man im schnelldurchgang durch den Park fährt.
Merkwürdig ist auch das sich das Ordnungsamt nach beendigung von dem Kulturjahr 2010 ,heute gar nicht mehr in dem Park blicken lässt. Während 2010 waren sie überpresent bis zu 4 mal am Tag und heute ?
Wie schon gesagt Kultur in Essen.
17:58
Ich habe in Bezug auf den See schon mal geschrieben:
Wer hält das alles sauber?
Ich bleibe dabei, die Ecke kannste dir 3 Jahren nach Fertigstellung mal ansehen!
21:08
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14:50
Erst der TURA - Grill , jetzt Kiosk Göken , später noch die DIVI .
Altendorfs potentielle Weltkulturerben werden plattgemacht und keiner sagt was , die Presse bleibt stumm !
Das Abwertung statt Aufwertung !
10:58
hier wäre mal notwendig wenn sich die stadt um die ganzen drogendealer und alkis kümmern würde, was brauchen wir nen see und nen krupppark mit spielplatz.. keine toiletten für die kids.. die müssen dann auf den friedhof mal müssen, toll gelöst, prima durchdacht und geplant. hauptsache die herrn manager haben sportgeräte unter freien himmel... wenn man die kinder in die kita bringt stolpert man dann schon über die ersten die sich an der kirche nen schuß setzen, aber wie immer schön die augen schließen und einem das blaue vom himmel versprechen...ich finde es schade dass die stadt das büdchen weg haben muss...aber wie das so ist, alles was wirklich gut ist kommt weg und wird durch modernen mist erneuert... ich sage nur der klotz den hätte man sich auch sparen können... nun haben wir ja auch die erste tote und die stadt kann sich auf die schultern klopfen... prima gemacht...ich hätte die gelder lieber in schulen und bildung investiert... das hier ist altendorf, sozialer brennpunkt da 95 verschiedene nationalitäten aufeinander treffen, kein bredeney !!!
09:52
Finanziell nicht lohnt ist ja nicht genau vorhersehbar , aber er sollte im hohem Alter am angebotenem neuem Standort ja auch richtig investieren - irgendwas um die 50 000 Euro ? Die Veränderung dort ist notwendig und da bleibt wenig Spielraum für Einzelbefindlichkeiten . Viele Laubenpiper kennen solche Schicksale auch und das tut immer sehr , sehr weh .
09:19
schon witzig, dass der Willy was ganz anderes als der Text erzählt: Er sagt doch selber, dass die Stadt ihm was hingestellt hätte, aber dass es sich finanziell nicht lohnt. Außerdem hat seine Mutter das Kiosk schon 1953 eröffnet. Naja, vielleicht bin ich bei dem langweiligen Gequassel auch kurz eingenickt...
00:01
manchmal muss man auch einmal über der Tellerrand sehen und Neues entdecken!
Muss nicht immer schlecht sein!
Seit ich Essen verlassen habe geht es mir auch viel besser!