Verwaltung hat bei Wolkenkratzer entschieden
12.02.2010 | 12:28 Uhr 2010-02-12T12:28:00+0100
Essen. Für das neue Hochhaus, das am Bahndamm zwischen Thyssen-Krupp und Postscheckamt gebaut werden soll, ist eine Vorentscheidung gefallen. Für 140 Millionen Euro soll noch in 2010 mit dem Bau des 102 Meter hohen Gebäudes begonnen werden.
Eine Vorentscheidung gefallen ist in der Frage, wie das neue Hochhaus aussehen wird, das in der City am Bahndamm zwischen Thyssen-Krupp und Postscheckamt errichtet werden soll. Im Herbst 2009 waren vier Varianten vorgestellt worden.
Die Wiesbadener KPE-Gruppe will für 140 Millionen Euro auf dem Gelände des derzeitigen AEG-Hauses einen 102 Meter hohen Büro- und Hotelkomplex errichten. Baubeginn soll noch 2010 sein. Die Planungsverwaltung der Stadt wird in der kommenden Ausschusssitzung Variante „4“ empfehlen - sie füge sich am besten ins Bild, heißt es.
18:09
Korrektur zu # 31: Das eingangs dieses Artiels abgebildete Haus zeigt sehr wohl den Vorschlag 1).
18:05
Es ist einfach schade, was in Essen passiert. Kein Mut, stattdessen willfährige Besitzstandswahrung für die großkopferte Nachbarschaft.
Abgesehen davon: das abgebildete Modell zeigt nicht den Vorschlag 1) sondern (in schematischer Darstellung) den Vorschlag 2). Im Vorschlag 1) stehen die Häuserscheiben nicht längst, sondern quer zur Kruppstraße.
Der zuständige Geschäftsführer der Investorengesellschaft, Christian Derhade, - meines Dafürhaltens ein sehr gescheiter Mann mit zugänglichem Wesen - freut sich übrigens über sachbezogene Post interessierter Bürger: deharde (at) kpe-online.de
21:21
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00:30
Mal wieder typisch für Essen! Der langweiligste Entwurf wird gewählt!
Entwurf 1 war mit Abstand der Beste!
15:13
Da gebe ich Ihnen Recht, auch ohne zu Seufzen ;)
15:06
*seufz*: Einigen wir uns auf den Konsens, dass zu viele Bauten in Essen hässlich sind und keine wesentliche Besserung zu erwarten ist, teils aus mangeldem Willen und teils aus fehlendem Geld?
Die Not in der Welt wird eh nicht geändert.
14:53
Wie gesagt, es geht einfach um die Gesamtrelation.
Hier werden Millionen rausgeschmissen, die woanders mehr benötigt würden... leider tägliche Praxis in dieser Gesellschaft.
Ob Büroräume benötigt werden oder nicht, steht ja auf einem anderen Blatt. Auch das die Stadt den Bau nicht bezahlt steht nicht zur Frage (obwohl ich mir gut vorstellen könnte, dass es hier und da schon ein paar Subventionen geben wird)
Ich hätte genauso gut schreiben können: Hier werden 140 Mio Euro für ein Neubau verpulvert und in der 3. Welt sterben Menschen an Hunger und Krankheiten... würde auf das gleiche rauskommen. Aber das ist ja nichts neues, kam mir nur eben in den Sinn.
14:43
#24: Die Stadt soll 109 Auzbis übernehmen und bezahlen, wobei abzusehen ist, dass bei anhaltendem Personalabbau 109 weitere Beschäftigte gut bezahlt Däumchen drehen.
Den Hochhausneubau errichtet wohl nicht die Stadt selbst und bezahlt den auch nicht aus Steuergeldern.
Ich finde, das ist schon mal ein wesentlicher Unterschied, der Ihnen auffallen sollte.
Und wenn der Hochhausbau nicht vermarktbar erscheint, würde ein Investor auch nicht sein geld reinstecken.
Recht gebe ich Ihnen, wenn Sie anmerken sollten, dass auch in essen Bürobuten leerstehen, aber die sind defacto unvermarktbar, weil sie technisch innen auf dem Stand der 60er Jahre sind und erst für viel geld hochgerüstet oder noch besser abgerissen werden sollten.
Und parken können die Angestellten, die nach wie vor mehrheitlich mit dem Auto zur Arbeit fahren, vor den Altbürobauten auch nicht, Tiefgaragen etc. haben die nämlich auch nicht.
Das ist nun mal Fakt, auch wenn ich es gerne anders hätte.
14:35
#23: Es geht um die gesamte Situation. 109 Azubis wird gekündigt und anderswo wird ein wahrscheinlich unnötiger Neubau für 140 Mio hingestellt. Die Relation stimmt meiner Meinung nach nicht.
Wer nicht mal über den Tellerrand blicken kann, sollte sich nicht so weit aus dem Hochhaus-Fenster lehnen... Danke für Ihre doch sehr geistreiche Bemerkung!
13:51
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