Verschiedene Länder, verschiedene Techniken

Japanische Irezumi
Diese traditionellen japanischen Tätowierungen werden mit an Bambusgriffen befestigten Nadeln oft noch manuell gestochen. Eine äußerst schwierige Technik, die nur die wahren Meister beherrschen.


Getränkte Sehnen
Die Inuit ziehen noch heute mit Farbe getränkte Fäden oder Sehnen unter der Haut hindurch.

„Knast-Tattoos”
Eine mit Faden umwickelte Nähnadel wird in Tinte getaucht und in die Haut gestochen. Kleckse verlaufen unter der Haut und bilden Tränen, primitive Bildchen oder die berühmten drei Punkte.


Polynesischer Kamm
Viele Völker Polynesiens benutzen oft einen Knochen oder auch einen Pflanzenkamm. Die Spitzen werden dabei in die Haut getrieben und verteilen die aus Wasser und Asche oder verbrannten Nüssen gemischte Tinte.


„Schmutztätowierung”
Die bekannteste Form der unfreiwilligen Tätowierung. Generationen von Fußballern tragen feine Aschepartikel, meist am Knie, unter der Haut, zugezogen bei einem Sturz und durch Schürfwunden.