Unternehmer unterstützen Schülerinnen

Der Essener Unternehmensverband (EUV) unterstützt die Schülerinnen des Mädchengymnasiums Borbeck, den Einstieg in die Selbstständigkeit zu wagen. Im Rahmen des Projekts „Junior Unternehmen“, das vom Institut der Wirtschaft in Köln (IW) bundesweit an Schulen initiiert wird, treten die Borbecker Jungunternehmerinnen mit einer außergewöhnlichen Geschäftsidee an: Kunststoffwasserrohre aus Restbeständen der Essener Stadtwerke werden zu Wohn-Accessoires. Eine Idee, an die der Essener Unternehmensverband glaubt: Deshalb kaufte er acht Anteilsscheine des kleinen Unternehmens und wurde zum Gesellschafter der Schüler-Firma.

„Die Durchmesser der Rohre haben die perfekte Größe, um zum Beispiel Flaschen, Schuhe, Kleidungsstücke oder Spielsachen zu verstauen“, berichtet Schülerin Selin Kolkilic, die für Marketing verantwortlich ist. „Geplant ist, fertige Regale anzubieten, aber auch Do-it-yourself-Pakete, bei denen der Käufer die Form und Größe des Regals selbst bestimmen kann“, ergänzt Mona Kühn, Verantwortliche für Technik.

Unter dem Motto „Learning by Doing“ hat das Projektteam einen Businessplan von der Marktforschung bis hin zur Produktentwicklung, Kundenakquise und Marketing auf die Beine gestellt. „Die Umsetzung einer Geschäftsidee lässt die Schülerinnen erfahren, wie sich Handeln wirtschaftlich, sozial und ökologisch auswirkt“, so EUV-Hauptgeschäftsführer Ulrich Kanders.