Uniklinik informiert über Nierenprobleme

Über 80 000 Deutsche müssen derzeit regelmäßig zur Dialyse, weil ihre Nieren nicht richtig arbeiten – das sind viel mehr, als noch vor zehn Jahren. Eine Alternative zur Dialyse ist die Nierentransplantation, die u.a. eine lebenslange Einnahme von Medikamenten nach sich zieht. Wie geht man mit einer solchen Situation um? Wie erhält man ein neues Organ? Und wie kann man als Angehöriger helfen? Antworten auf diese und weitere Fragen geben Experten des Universitätsklinikums Essen (UK Essen) beim Patientenseminar „Neues aus der Nierentransplantation“, das am Dienstag, 20. Januar, von 17 bis 20 Uhr im Audimax auf dem Gelände an der Hufelandstraße 55 stattfindet.

Die Nieren übernehmen im Körper des Menschen eine wichtige Aufgabe: Sie entgiften den Körper mit Hilfe des Urins. Ist ihre Funktion eingeschränkt, hat das Auswirkungen auf das Leben jedes Einzelnen. „Wir erleben immer wieder, dass viele Patienten und Angehörigen ähnliche Fragen rund um Niere, Dialyse und Transplantation stellen“, sagt Prof. Andreas Kribben, Leiter der Klinik für Nephrologie am UK Essen. Er führt gemeinsam mit Prof. Andreas Paul, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationsmedizin, durch das Programm. Das Seminar richtet sich an nierenkranke Patienten, die sich für eine Transplantation interessieren, sowie bereits nierentransplantierte Patienten und deren Angehörige. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.