Umzug der Trinkerszene findet Unterstützung

Die Fraktionen von CDU und FDP wollen den von der Stadt vorgeschlagenen Umzug der Trinkerszene weg vom Willy-Brandt-Platz unterstützen. „Ob der Alternativstandort an der Hachestraße für die beabsichtigte Verlagerung geeignet ist, muss jetzt – auch unter Berücksichtigung der Interessen der dortigen Anlieger – intensiv geprüft werden“, sagte Fabian Schrumpf, ordnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt.

FDP-Fraktionschef Hans-Peter Schöneweiß ist es wichtig, dass „die Trinkerszene, der bisher weder durch ordnungspolitische Maßnahmen noch durch sozialpolitisches Engagement entgegen zu wirken war, die Möglichkeit bekommen sollte, sich an einem citynahen Ort zu treffen“. Eine Sanitäranlage, sei sie vorübergehend oder von Dauer, am Eingangstor der Essener City werde keine Entlastung bringen, so Schöneweiß: „Ein Umzug wäre dagegen ein deutliches ordnungspolitisches Signal.“

In einem zweiten Schritt will es die CDU sichergestellt sehen, dass das Umfeld des Willy-Brandt- und des Heinrich-Reisner-Platzes für die Szene möglichst unattraktiv wird und bleibt. „Hier sind sowohl die Ordnungsbehörden als auch die Stadtplaner gefragt“, forderte gestern Fabian Schrumpf: „Neben einer starken Präsenz der Doppelstreife erwarten wir von der Verwaltung auch Gestaltungsvorschläge.“