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Brustimplantate

Umstrittene Implantate - weitere 81 Fälle in Essen

11.01.2012 | 16:16 Uhr
Umstrittene Implantate - weitere 81 Fälle in Essen
In Essen sind 81 weitere Fälle bekannt geworden, in denen Frauen Brustimplantate der Marke Rofil eingesetzt wurden. Foto: dapd

Essen.   Neben der Uni-Klinik und dem Altenessener Marienhospital hat auch das Kupferdreher St. Josef Krankenhaus gemeldet, Silikonkissen der Marke Rofil verwendet zu haben. Davon betroffen seien 81 Patientinnen, die alle vorsorglich angeschrieben wurden.

Nach dem Universitätsklinikum und dem Altenessener Marienhospital meldet nun auch das Kupferdreher St. Josef Krankenhaus, man habe Patientinnen mit Brust-Implantaten der Marke Rofil versorgt.

Betroffen hiervon sind 81 Patientinnen, die zwischen 2000 und 2004 behandelt wurden. Unklar ist bislang, ob darunter Implantate sind, die mit billigem Industrie-Silikon gefüllt waren. Bisher habe keine Patientin gemeldet, dass ein Kissen gerissen oder ausgelaufen sei, wie Krankenhaus-Sprecherin Tanja Liebelt erklärt. Vorsorglich habe man alle 81 Patientinnen informiert und ihnen Untersuchungstermine angeboten.

Die Firma Rofil war in die Kritik geraten, da sie einige Implantat-Chargen beim französischen Hersteller PIP bezogen hatte. Dieser verarbeitete in seinen Gelkissen teils billiges Industrie-Silikon.

Claudia Pospieszny

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