Ü30-Gottesdienst als Tankstelle für die Gläubigen

Am Sonntag steht in der St. Paulus-Kirche in der Tangabucht in Gerschede erstmals 2015 ein innovatives Gottesdienstformat auf dem Plan: Ab 18 Uhr bittet die Gemeinde unter dem Titel „Was Positives wär mal schön“ zum Ü30-Gottesdienst. Wir sprachen mit Mit-Organisator Andreas Gnida.

1 Herr Gnida, Ü30-Gottesdienst klingt ein bisschen nach einer Party mit nach Alter ausgewählten Gästen. Sind U30-Besucher nicht erwünscht?

Unser Gedanke war, einer bestimmten Gruppe ein gezieltes Angebot zu offerieren. Die Generation ab Ü30 steht in der Lebensmitte und interessiert sich für bestimmte Themen. Die wollen wir mit verschiedenen Medien abbilden. Es kommen auch ältere Besucher, bis zu Ü70-Gläubigen, die sich noch sehr jung fühlen.

2 Wie oft bieten Sie den besonderen Gottesdienst an?

2015 sind vier Gottesdienste geplant. Und wir merken: Die Besucher kommen aus der ganzen Stadt und aus Nachbarstädten.

3 Die Startzeit ist auch ungewöhnlich...

Der Sonntag um 18 Uhr war Wunsch der Gläubigen. Nach dem Gottesdienst ist auch nicht Schluss. Wir bieten noch ein Beisammensein mit Austausch an. Am Ende wollen wir eine Art spirituelle Tankstelle für die Gläubigen sein.