UDE schafft es in Mathe an die Spitze
14.12.2009 | 20:26 Uhr 2009-12-14T20:26:48+0100
Essen. Die Mathematik an der Universität Duisburg-Essen (UDE) kann sich sehen lassen. Das belegt jetzt das aktuelle Forschungsranking 2009 des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Im Vergleich unter 62 Universitäten landet der Fachbereich der UDE in verschiedenen Kategorien in der Spitzengruppe.
Jedes Jahr erfasst das unabhängige CHE die Forschungsleistungen in verschiedenen Fächern. In diesem Jahr standen die Naturwissenschaften und die Medizin auf dem Plan. Eingeworbene Drittmittel, Publikationen und Promotionen sind dabei die Indikatoren, die zum Vergleich herangezogen werden. Dabei gilt ein Fachbereich als „forschungsstark“, wenn er in mindestens der Hälfte der erhobenen Indikatoren die Spitzengruppe erreicht.
Der Fachbereich Mathematik der UDE erreichte im Bereich der Promotionen mit rund 13 pro Jahr bundesweit den siebten Platz, bei den Drittmitteln mit 1,5 Millionen Euro den elften Platz und mit rund 39 Publikationen pro Jahr den zwölften Platz.
„Das bestätigt unsere Arbeit“
„Das ist ein toller Erfolg und bestätigt unsere Arbeit“, freut sich Dekan Prof. Gebhard Böckle. „Dass wir so gut aufgestellt sind, liegt sicher daran, dass wir uns personell in den vergangenen Jahren so stark erneuert und ausgebaut haben.“ Böckle betont weiter, dass die gesamte Fakultät ihren Beitrag zu dem Erfolg geleistet hat. „Wir haben thematische Schwerpunkte sowohl in der theoretischen wie angewandten Mathematik.“
Für das nächste Forschungsranking sieht der Dekan sogar noch Möglichkeiten innerhalb der Spitzengruppe aufzusteigen. „Durch den Transregio-Sonderforschungsbereich „Periods, moduli spaces and arithmetic of algebraic varieties“ sowie die Humboldt-Professur hat sich die Forschungssituation in diesem Jahr noch verbessert“, so Böckle. „Zudem bemüht sich die Angewandte Mathematik darum, ein Graduiertenkolleg einzuwerben.“
Ausruhen möchte sich Böckle auf den erteilten Lorbeeren im Forschungsbereich jedoch nicht und richtet den Blick auf die Situation der Studierenden. „Hier gibt es Potential zur Verbesserung, aber leider fehlen uns Mittel und Räume“, so Böckle. Von besonderer Bedeutung sei auch, die Kontakte zu Schulen auszubauen. „Hier muss uns eine bessere Verknüpfung gelingen, um mehr junge Leute für die Bachelor- und Masterstudiengänge zu gewinnen.“
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