Treffpunkt Rü – eine Straße der Gegensätze im Porträt

Zweieinhalb Kilometer lang zieht sich die Rüttenscheider Straße durch den gleichnamigen Stadtteil. Wer hier lebt, arbeitet oder ausgeht, sagt meist nur "Rü" zu ihr.
Zweieinhalb Kilometer lang zieht sich die Rüttenscheider Straße durch den gleichnamigen Stadtteil. Wer hier lebt, arbeitet oder ausgeht, sagt meist nur "Rü" zu ihr.
Foto: Sebastian Konopka/Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Gegensätze prägen die Rüttenscheider Straße in Essen. Wir haben die Menschen besucht, die an der Rü leben, arbeiten, ausgehen. Porträt einer Straße.

Essen.. Die Rüttenscheider Straße in Essen ist ein Ort der Gegensätze. Eckkneipen wechseln sich ab mit Cocktailbars, Designerläden mit Dönerbuden, neben 50er-Jahre-Bausünden steht eine Kapelle aus dem 15. Jahrhundert. Das alles prägt "die Rü".

In unserer Multimedia-Reportage stellen wir die Rüttenscheider Straße vor. Wer lebt hier? Wer arbeitet hier? Wo trinken die Menschen ihr Bier? Was ist das Besondere an der Rüttenscheider Straße? Wie sieht die Rü, aus und wie hört sie sich an? Das alles steht unter dem Motto „Treffpunkt Rü“. Es entsteht das Porträt einer Straße.

Von der WG bis zur "Ampütte"

Wir besuchen Jule Körber, die in einer Sechser-WG an der Rü wohnt und sie als „Prenzlauer Berg des Ruhrgebiets“ bezeichnet. Oliver Freymark kann von dem Wandel berichten, den die rund zweieinhalb Kilometer lange Straße durchgemacht hat – von der unbeliebten Wohngegend hin zur populären Adresse mit steigenden Immobilienpreisen.

Ein Stückchen Ruhrgebietskultur darf nicht fehlen. In Stephans Bude treffen sich ältere Herrschaften und das junge Volk, um Zigaretten, Klümpken, Bier oder die Tageszeitung zu kaufen. Und ein echter Klassiker ist die Traditionskneipe Ampütte. Nachts trinken hier Studenten, Malocher und Anzugträger gemeinsam frisch gezapftes Bier.

Kommen Sie mit uns auf die Rü!

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