Trägerverein „Bürgertreff“ steht vor der Gründung

Überruhr..  Geplant war er ja schon länger, der so wichtige Trägerverein für den in finanzielle Schieflage geratenen Bürgertreff in Überruhr. Doch nun macht die „Arbeitsgemeinschaft Bürgertreff“ Nägel mit Köpfen und bittet am Montag, 20. April, zur Gründungssitzung in den Saal am Nockwinkel.

Um 19 Uhr sind dort nicht nur Delegierte der nutzenden Vereine, Parteien und Organisationen willkommen, sondern auch interessierte Bürger. „Vielleicht will sich ja jemand spontan dem neuen Verein anschließen“, sagt Kurt Peters, Sprecher der AG Bürgertreff. Was zu begrüßen wäre, „denn ohne eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer wird es nicht gehen.“

Der Trägerverein „BürgerTreff – Ruhrhalbinsel“, so der offizielle Name, steht in den Startlöchern. Die Satzung ist fertig, die Wahlen des Vorstandes werden an diesem Abend – hoffentlich – erfolgreich über die Bühne gehen. „Wir können alle notwendigen Posten besetzen“, freut sich Peters, der allerdings noch einen motivierten Schriftführer gebrauchen könnte. Die frühere Arbeitsgruppe allerdings wird aufgelöst. Sie gilt praktisch als Keimzelle des neuen Trägervereins.

Gemäß des Mottos: „Nur gemeinsam sind wir stark“, hatte sich bereits eine stattliche Zahl von Vereinen und interessierter Einzelpersonen in der AG zusammengefunden. „Doch was wir jetzt brauchen, ist eine weitere Stärkung, eine breit aufgestellte Mithilfe von Organisationen, Vereinen und Verbänden“, wie Peters erklärt.

Das gesteckte Ziel formuliert Peters bereits vor der Gründung des Vereins: „Unsere Aufgabe ist es, ein Konzept zu entwickeln, das die aktuelle Pachtsituation des Bürgertreffs nachhaltig entschärft.“ Der Appell geht daher an die Geschäftswelt, Politik und insbesondere an die technischen Handwerkerzünfte, denn durch Eigenleistungen könnte der Kostendruck auf das Begegnungszentrum deutlich gemindert werden.

Denn Fakt ist: Der Bürgertreff bedarf einer Sanierung, will man den Menschen auf der Ruhrhalbinsel den dringend benötigten Veranstaltungsort und ein breitgefächertes Kultur- und Unterhaltungsprogramm auch künftig bieten. Zudem nutzen viele Vereine und Verbände den Treff für Proben- und Vereinsarbeit. Doch dies alles kostet Geld, weshalb der Trägerverein sich bereits lose Gedanken über Fördergelder gemacht hat. Peters: „Es gibt viel zu tun – packen wir es an!“

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