Tiere auf dem Bauernhof und im Grugapark reagieren cool

Günter Maas aus Fischlaken muss bei der Frage nach der Hitze und deren Einfluss auf seine Tiere schmunzeln: „Die wissen besser, was zu tun ist, als viele Menschen“, sagt der Biohof-Landwirt. Maas hat einen Gemischt-Tier-Laden: Hunde, Hühner, Kühe, Schafe, Schweine, Pferde. „Die Hühner sehe ich derzeit den ganzen Tag überhaupt nicht. Die ziehen sich in den Schatten zurück“, sagt der Landwirt. Den Arbeitseinsatz seiner Kühe muss er dagegen etwas moderieren: „Die würden bei dem heißen Wetter tagsüber nur rumstehen. Deshalb bleiben sie am Tag im Stall, kommen dann nachts auf die Weide und fressen.“ Maas selbst lässt es etwas ruhiger angehen und erfreut sich am Wetter: „Das Getreide reift ab. Die Kartoffeln wachsen. Es läuft“, sagt er.

Im Grugapark sind die Tiere in diesen heißen Tagen ebenfalls ruhiger. „Unsere Vögel und die Tiere im Kleintiergarten haben Rückzugsflächen oder Ställe, die sie aufsuchen“, sagt Grün-und-Gruga-Sprecher Eckhard Spengler. „Insgesamt bietet unser Park durch seinen großen Baumbestand viele kühle Plätze, auch für die wild lebenden Tiere.“ Und für die Besucher.