Theo Albrecht kämpft um Lösegeld-Millionen

9. Februar 1975:.  Sieben Millionen D-Mark Lösegeld wurde 1971 an die Entführer von Theo Albrecht gezahlt. Zwei Jahre später konnten Hans-Joachim Ollenburg und Paul Kron gefasst und zu jeweils achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt werden. Aber nur die Hälfte des Lösegelds wurde gefunden: vergraben in Plastikbehältern. Offenbar hat Theo Albrecht seinen beiden inhaftierten Entführern 800 000 D-Mark angeboten, um an das restliche Lösegeld heranzukommen. Aber weder Kriminalpolizei noch Staatsanwaltschaft wollten diese Information bestätigen. Erst kürzlich sollen die beiden Entführer vom Rechtsanwalt Albrechts Zahlungsbefehle ins Gefängnis geschickt bekommen haben. Begründung hierfür: damit die Rückzahlung nicht verjährt. Nach wie vor schweigen Ollenburg und Kron – sie sind in verschiedenen Anstalten in Einzelhaft untergebracht – über den Verbleib der restlichen 3,5 Millionen. Auch die Polizei hat trotz zahlreicher Hinweise aus aller Welt keine Ahnung, wo das Geld ist. Selbst Hellseher und Wahrsager wollten den Fahndern auf die Spur helfen – ohne Erfolg.