Tausende zum CSD an der Ruhr erwartet
29.07.2009 | 12:03 Uhr 2009-07-29T12:03:00+0200
Essen. Tanzen unterm Regenbogen: Am Samstag, 1. August, erwarten die Veranstalter zum Essener Christopher Street Day auf dem Kennedyplatz mehr als 8000 Teilnehmer. Die Laudatio zum "Blümchenfestpreis" hält Stadtdirektor Christian Hülsmann.
„Der Ruhr CSD 2009 wird noch größer als der in den Vorjahren”, sagt Dietrich Dettmann, der das Programm zusammen gestellt hat.
Von 10 bis 22 Uhr läuft Programm auf dem Kennedyplatz. Neben der Hauptbühne präsentieren sich etliche schwule und lesbische Organisationen. Sie informieren nicht nur an ihren Ständen über ihr Engagement, sondern werden auch auf der Hauptbühne vorgestellt. Denn, sagt Dettmann: „Wir wollen nicht nur Party machen.”
Entspannter Umgang miteinander
Aber auch. Denn das bunte und fröhliche Fest ebenso wie die Präsentation Ende August beim Stadtfest „Essen.Original” hat in den letzten Jahren viel zum interessierteren und entspannteren Umgang zwischen bekennenden Homosexuellen und den Essenern beigetragen.
Für das Musikprogramm zwischen 12 und 16 Uhr wird Dieter Stemmer von Dance Street Records die House-Diva Carol Jiani zu ihrem ersten CSD-Einsatz in Deutschland einfliegen. Die schwer erkrankte Stephanie O'Hara wird vertreten von der Holländerin Bo Shannon. Und Tenor Andreas Schönberg wird ebenso das „Nessun Dorma” anstimmen wie der dem CSD-Publikum schon bekannte Hennig Schwarzkopf.
Talkrunden mit Bundestagsabgeordneten
Um 16 und 16.30 Uhr sind Talkrunden mit Bundestagsabgeordneten geplant, um 17 Uhr wird der „Blümchenfestpreis”, ein von den Essener Veranstaltern entworfener Akzeptanzpries, an die Kirchenkritikerin Prof. Uta Ranke-Heinemann verliehen. Die Laudatio hält Stadtdirektor Christian Hülsmann. „Ohne ihren beharrlichen Einsatz zur gesellschaftlichen Anerkennung auch von gleichgeschlechtlichen Lebensformen wären die heute spürbaren Verbesserungen in unserer Stadt nicht passiert”, würdig Klaus-Peter Hackbarth, Geschäftsführer der Aids-Hilfe, Ranke-Heinemanns Lebenswerk. Ebenfalls fester Bestandteil des Programms ist die Schweigeminute zum Gedenken an die an HIV Verstorbenen.
19:05
Ach prediger, geh in die Kircher predigen. Hast wohl nicht verstanden worum es geht.
14:21
an drmccoy: die frage, warum schwule das tun, ist schnell beantwortet: weils lustig ist!
bei der frage, warum Ihnen schlecht wird, wirds schon etwas komplizierter. falls der leidensdruck Ihren alltag zu beeinträchtigen beginnt, empfehle ich eine therapie.
15:27
Wenn ich diese Tucken und diese zu Frauen verkleideten Schwulen sehe, wird mir schlecht. Ich frag mich warum tuhn die das? Ich als normaler schwuler, möchte einen normalen Mann an meiner Seite haben, mit dem ich ins Konzert gehen kann, oder über die Straße oder ins Restaurant, und das ohne mich zu blamieren.
13:47
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12:56
:D
ach ist das mal wieder herrlich.
Finde den CSD zwar auch etwas übertrieben, habe meines Outings jedoch noch nie ein einziges Problem gehabt auch nicht in der Öffentlichkeit.
Trotzdem finde ich es schade, dass viele (auch jüngere) Generationen ihren Kinder sagen, dass es unnormal ist.
Falls ich Kinder haben werde, gehe ich auch mit Ihnen zum CSD; die Kleinen werden schon keine Psychos
*lach
12:04
Seelig die Bekloppten! Auf beide Seiten.
Die tun doch nix, die wollen doch nur spielen!
Und das tun die meisten schwulen Männer. Im Alttag unauffällig, hauen sie hier mal einen raus.
Na und?
Die Karnevalstypen sind noch nerviger :-)))
törö törö törö!
10:06
#Gayman
Voll korrekt.
So, und jetzt zum Schminkköfferchen. Die Zeit drängt. Bis heute abend muss das Outfit sitzen.
Viel Spaß beim CSD!
19:13
Die größten Gegner der Schwulen sind meistens selbst so (siehe Priester in der kath. Kirche).
16:15
An manchen Kommentaren mag ich einfach das Loriot-mäßige. Danke.
16:11
@51 Fatih. Aber ich bin auch noch nicht so weit, dass ich nicht gestellte Fragen beantworte.
Doch das sind Sie. Die Frage war ja nicht an sie gerichtet. Offensichtlich wohl selbst ein wenig aus dem Gleichgewicht geraten?
@ #48 1980yann.
An sich berechtigte Frage, deren Zusammenhang ich anders als oben wohl angedeutet werden sollte, allerdings nirgends behauptet habe - unter #49 beantwortet. Zusammenhang siehe dort. Danke.