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Halloween

Zombies fallen heute in der Essener Innenstadt ein

31.10.2011 | 08:00 Uhr
Zum fünften „Essener Zombiewalk“ kommen am Montag wieder gruselige Gestalten in der Innenstadt zusammen. Foto: Von Born

Essen. Gruselig geht es an diesem Montagabend am Essener Hauptbahnhof zu: Zum Start in die Halloween-Partys treffen sich ab 19 Uhr Hexen, Vampire, Monster und andere höllische Gestalten zum „Essener Zombiewalk“. Im vergangenen Jahr waren es 300 mit Kunstblut beschmierte Feierwütige, die an Halloween die Passanten in der Fußgängerzone erschreckten. Im Anschluss ging es in den Panic Room.

Auch das Deko-Team des Rü-Dekadance verspricht alles zu geben: An Halloween wird neben Grabsteinen, Totenschädeln und Galgen abgetanzt. An den Reglern hexen Marc Galves und DJ Pepe eine Mixtur aus House, Mainstream und R’n’B zusammen (ab 22 Uhr, acht Euro Mindestverzehr).

Überhaupt nicht gruselig, ganz im Gegenteil, ist der Stargast, den sich das Frida am Montag eingeladen hat: Die englische Ausnahme-DJane Sonique ist nicht nur eine Augenweide, sondern besticht auch durch ihre treibenden Sets (ab 22.30 Uhr, fünf Euro, vier Euro Mdvz).

Zur „Spooky Housenight“ hat das Gregor’s am Montag den Essener Meister-Zauberer an den Decks gewinnen können: Chrissie D legt an der Seite von Dr. H und Guru da Beat auf (ab 22 Uhr).

Zur gleichen Zeit mischen Plastikfunktastik und Muschi Beatz das Essence auf. Das Duo Plastik Funk präsentiert Gregor Salto, einen der erfolgreichsten Produzenten und DJs der Niederlande, und das Dance-Projekt Fragma. Den zweiten Floor bespielen die Muschi Beatz-Cracks Toby Montana und Moe.

Ein hochinteressantes Line-up präsentiert die neue Partyreihe Ramba Zamba, die Montag im Studio startet: Headliner ist der Berliner Oliver Koletzki. Von Techno über Elektro bis hin zu housigen Arrangements fühlt er sich in allen Variationen wohl. Ihm zur Seite stehen nicht minder renommierte Acts wie Moon Harbour-Artist Arado, Khaan, Sven Kaufmann, Ben Anders und Marc Faenger (ab 22 Uhr).

„Horror Circus – Trick or Treat“ heißt es am Montag im Naked, wo u.a. Mister Miyagi, Cid Parker, Sean Kanth und Turbo höllische Vocal House Sounds unters Partyvolk bringen. Getreu dem Motto „Süßes oder Saures“ stehen außerdem einige Halloween-Überraschungen auf dem Programm (ab 22.30 Uhr, Mdvz. fünf Euro).

Wenige Meter weiter im Turock sorgt DJ Saxnot für Gänsehaut - mit einer Mischung aus Alternative, Crossover, Rock und Metal. Wer in fieser Verkleidung kommt, erspart sich den Mindestverzehr (ab 22 Uhr; Mdvz. neun Euro).

In der ebenfalls erschreckend anmutenden Zeche Carl feiert das neue Partyformat „Grubenrausch“ Premiere und das gleich in einer Halloween-Spezialausgabe. Während die DJs Ghostdog und Non-Divine auf dem ersten Floor alles zwischen Agnostic Front und Pennywise auflegen, werden sie von „Karaoke Till Death“ unterstützt. Die Band, bestehend aus Mitgliedern von Blackmail, Les Crevettes und Conmoto, hat mehr als 90 Klassiker aus der Punk-, Rock- und Metalgeschichte im Repertoire. Als wäre das noch nicht genug, wird in der Festhalle die Glamourdome-Party gefeiert. Die DJs Tom Laroche (Emergency) und Marquez (Resident) legen ihren bewährten Mix aus Charts, Mainstream, House und Pop auf (AK bis 0 Uhr sieben, danach neun Euro).

Im Essener Norden bittet neben der Zeche auch die Dampfe zum Hexentanz. Ab 20 Uhr öffnet die Brauerei zur Halloween-Party, der Eintritt ist frei.

Essener Zombiewalk 2010

 

Ulrich Dörner und Jennifer Schumacher



Kommentare
31.10.2011
17:50
Kommerz
von Evald | #8

Wenn es dem Kommerz dient, werden wir auch noch "alte Braüche" aus Grönland und Swasiland in unseren Feierkalender aufnehmen.
"Halleween" selbst kenne ich seit etwa der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts.
Zuvor feierten die Protestanten ihren Refemationstag, die Katholen ihr "Allerheiligen" dem Tag danach.
In Usa-Land war Halloween lange Zeit ein Fest mit fantasiereichen Kostümen Gnome, Elfen Geister. Hier sieht man leider wie auch zu Karneval nur dies ekligen Zombimasken. Wenig einfallsreich, meine ich.
Zudem auch mal wieder die Gelegenheit für die deutsche Säuferjugend sich abzufüllen einen Grund sollte man ja immer haben.

31.10.2011
16:06
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Name von Moderation entfernt | #7

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1 Antwort
Falsches Thema
von 1980yann | #7-1

Hier geht es um Halloween ... fällt auf denselben Tag, kostet nur keine Kirchensteuer!

31.10.2011
16:06
31. Oktober
von schallblech | #6

Heute ist Reformationsfest, der Geburtstag meiner evangelischen Kirche. Wir brauchen keine Kostüme, wir feiern so, wie wir sind.

1 Antwort
Falsches Thema
von 1980yann | #6-1

Hier geht es nicht um den Reformationstag - hier geht es um Halloween ... übrigens lässt Halloween nicht vom Finanzamt eigene Steuern eintreiben und ebensowenig verbietet Halloween auch Menschen mit anderen Interessen nicht das Tanzen.

31.10.2011
14:20
Traurig
von FreieMeinung79 | #5

Ich zitiere hier gerne Serdar Somuncu:

"scheiss happy halloween ist ausdruck einer von der werbeindustrie initiierten feierveramerikanisierung zur steigerung des umsatzes."

31.10.2011
14:10
Zombies fallen ein
von mar.go | #4

Wer es mag, der soll auch feiern.
Als ich den Bericht las, kam mir spontan der Gedanke, daß wahrscheinlich keiner der
so gruselig Kostümierten Angst haben muß, auf dem Weg nach Hause überfallen zu werden.

31.10.2011
14:02
Irrtum
von ArchieLeach | #3

Bei der Überschrift dachte ich zuerst an ein Comeback-Konzert der "Flippers".....

31.10.2011
13:43
Alles Blödsinn, oder was?
von wohlzufrieden | #2

Sankt Martin, der mit einem Bettler seinen Mantel teilte, ist unmodern geworden. Modern sind Gruselkabinette und Drohungen wie, "süßes oder saures", genau wie im wahren Leben, wo für das Volk nur noch saures gegeben wird. Ich bin weder gläubig noch Christ, aber ich sehne mich nach sankt Martin und seinem Gedanken des Teilens zurück.

31.10.2011
10:54
Nach der nächsten Gesundheitsreform
von meigustu | #1

dürften solche Erscheinungen tagtäglich im Stadtbild zu finden sein.

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