Das aktuelle Wetter Essen 10°C
Privat-Konzert

RWE-Betriebssportler kochen Pudding für die Toten Hosen

22.05.2012 | 11:43 Uhr
RWE-Betriebssportler kochen Pudding für die Toten Hosen
Isst wie seine Bandkollegen gerne selbstgekochten Pudding: Frontmann Campino von den Toten Hosen. Foto: dapd

Essen.   Die 50-köpfige Betriebssportgemeinschaft des Energieversorgers RWE bereitet sich auf ein Geheimkonzert mit den Toten Hosen vor. Der Auftritt der Band ist der Gewinn des Online-Tippspiels des Radiosenders EinsLive, bei dem sich die RWE-Gruppe gegen 3000 Teams durchsetzte.

Es soll ein unvergessliches Ereignis werden: Für die Betriebssportgemeinschaft RWE Essen – und für die Toten Hosen. Die Betriebssportler des Energiekonzerns haben beim Online-Tippspiel des Radiosenders EinsLive ein Privat-Konzert mit der Düsseldorfer Band gewonnen.

Mit 1413 Punkten konnte sich die Essener Betriebssportgemeinschaft gegen 3000 weitere Teams durchsetzen, die an der „Vereinsmeisterschaft“ des Senders teilnahmen. „Es ist der absolute Wahnsinn“, freut sich Willi Kemberg von der Betriebssportgemeinschaft RWE, die rund 50 Mitglieder hat. Einmal wöchentlich spielen sie zusammen Fußball; im Sommer draußen, im Winter in der Halle. Fünf von ihnen haben während der zu Ende gegangenen Saison die Bundesliga-Ergebnisse getippt. Mit Erfolg.

Exklusives Erlebnis

Video
Campino, Sänger der Toten Hosen, im Interview. Die Band ist in der Kategorie "Beste Band" für die 1Live Krone 2009 nominiert.

Und so treten die „Toten Hosen“ in nächster Zeit eigens für die Essener Hobbysportler auf, die (fast) alle große Fans der Band sind. Ort und Zeit werden geheim gehalten – aus gutem Grund. „Wir wollen ja nicht, dass Hosen-Fans aus der halben Republik zu dem Konzert pilgern und sich dann ärgern, dass sie keinen Einlass finden“, sagt EinsLive-Sprecherin Beate Westerfeld. Damit würde auch die Idee des Wunsch-Konzertes zerstört: „Die Gewinner sollen wirklich ein exklusives Erlebnis haben.“

Tote Hosen rocken bei Bössing

Tatsächlich haben auch die 50 Vereinsmitglieder nur 80 Karten bekommen, „so dass nicht einmal jeder von uns eine Begleitung einladen kann“, sagt Kemberg. Der Begeisterung tue das keinen Abbruch, im Gegenteil, man mache sich schon Gedanken, wie man auch den Bandmitgliedern einen besonderen Empfang bereiten kann. „Man hat uns gesteckt, dass die Hosen gern selbstgemachten Pudding essen – für dieses Catering werden wir selbstverständlich sorgen.“ Drei perfekte Pudding-Köchinnen seien schon gefunden, nun müsse nur noch in Erfahrung gebracht werden, welche Geschmacksrichtung die Musiker bevorzugen. Für alle Konzertbesucher, die herzhaftere Kost bevorzugen, soll gegrillt werden. Der Auftritt selbst sei auf zwei Stunden angesetzt, aber die Band treffe wohl schon etwas vorher ein. Kemberg: „Wir hoffen natürlich, dass auch Zeit für einen Plausch bleibt.“

Christina Wandt

Facebook
 
Kommentare
22.05.2012
13:03
die Gruppe "Toten Hosen"
von KFR001 | #1

.. und Management ist vor allem bekannt durch die Verunglimpfung der Einwohner und Städte ihrer Auftritte als "n*a+ziverseucht", zum Zwecke der Optimierung des cash-in ihrer kaum überwältigenden Produkte beim unbedarften Plebs.
Die Verbindung mit der Monopol-Energie - Unternehmung RWE dürfte ebenfalls nur reine Selbstdastellung, Productplacement und cash-in sein, gefördert vom öffentlich rechtlichen Kölner Klüngel-Sender.

3 Antworten
RWE-Betriebssportler kochen Pudding für die Toten Hosen
von trickflyer | #1-1

#1 irgendwas hast du falsch verstanden.

RWE-Betriebssportler kochen Pudding für die Toten Hosen
von ExExekutor | #1-2

Toten Hosen? Wer oder was ist das überhaupt!

RWE-Betriebssportler kochen Pudding für die Toten Hosen
von xdiexgedankenxsinnfreix | #1-3

What will you?

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6682480/create

Fotos und Videos
Aus dem Ressort
Panda-Pendant Lance Butters rappt im Hotel Shanghai
Partys
Nach fünf (!) Werktagen lassen sich die Reserven am maitypisch langen Wochenende perfekt wieder auffüllen. Neben dem Pfingst-Open-Air in Werden, das am Montag ein Pflichttermin für alle Musik- und Freiluftfans ist, haben auch die Clubs einige Partys in petto, die man sich im Kalender anstreichen...
Sepultura im Turock, Kissenschlacht im Club Beate
Szene
Kissenschlacht in einem ehemaligen Sexshop, Metal aus Brasilien und den ganzen Sonntag Elektro unter freiem Himmel: Dieses Wochenende scheint außer Langeweile alles möglich zu sein.