RWE-Betriebssportler kochen Pudding für die Toten Hosen

Isst wie seine Bandkollegen gerne selbstgekochten Pudding: Frontmann Campino von den Toten Hosen. Foto: dapd
Isst wie seine Bandkollegen gerne selbstgekochten Pudding: Frontmann Campino von den Toten Hosen. Foto: dapd
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Was wir bereits wissen
Die 50-köpfige Betriebssportgemeinschaft des Energieversorgers RWE bereitet sich auf ein Geheimkonzert mit den Toten Hosen vor. Der Auftritt der Band ist der Gewinn des Online-Tippspiels des Radiosenders EinsLive, bei dem sich die RWE-Gruppe gegen 3000 Teams durchsetzte.

Essen.. Es soll ein unvergessliches Ereignis werden: Für die Betriebssportgemeinschaft RWE Essen – und für die Toten Hosen. Die Betriebssportler des Energiekonzerns haben beim Online-Tippspiel des Radiosenders EinsLive ein Privat-Konzert mit der Düsseldorfer Band gewonnen.

Mit 1413 Punkten konnte sich die Essener Betriebssportgemeinschaft gegen 3000 weitere Teams durchsetzen, die an der „Vereinsmeisterschaft“ des Senders teilnahmen. „Es ist der absolute Wahnsinn“, freut sich Willi Kemberg von der Betriebssportgemeinschaft RWE, die rund 50 Mitglieder hat. Einmal wöchentlich spielen sie zusammen Fußball; im Sommer draußen, im Winter in der Halle. Fünf von ihnen haben während der zu Ende gegangenen Saison die Bundesliga-Ergebnisse getippt. Mit Erfolg.

Exklusives Erlebnis

Und so treten die „Toten Hosen“ in nächster Zeit eigens für die Essener Hobbysportler auf, die (fast) alle große Fans der Band sind. Ort und Zeit werden geheim gehalten – aus gutem Grund. „Wir wollen ja nicht, dass Hosen-Fans aus der halben Republik zu dem Konzert pilgern und sich dann ärgern, dass sie keinen Einlass finden“, sagt EinsLive-Sprecherin Beate Westerfeld. Damit würde auch die Idee des Wunsch-Konzertes zerstört: „Die Gewinner sollen wirklich ein exklusives Erlebnis haben.“

Tatsächlich haben auch die 50 Vereinsmitglieder nur 80 Karten bekommen, „so dass nicht einmal jeder von uns eine Begleitung einladen kann“, sagt Kemberg. Der Begeisterung tue das keinen Abbruch, im Gegenteil, man mache sich schon Gedanken, wie man auch den Bandmitgliedern einen besonderen Empfang bereiten kann. „Man hat uns gesteckt, dass die Hosen gern selbstgemachten Pudding essen – für dieses Catering werden wir selbstverständlich sorgen.“ Drei perfekte Pudding-Köchinnen seien schon gefunden, nun müsse nur noch in Erfahrung gebracht werden, welche Geschmacksrichtung die Musiker bevorzugen. Für alle Konzertbesucher, die herzhaftere Kost bevorzugen, soll gegrillt werden. Der Auftritt selbst sei auf zwei Stunden angesetzt, aber die Band treffe wohl schon etwas vorher ein. Kemberg: „Wir hoffen natürlich, dass auch Zeit für einen Plausch bleibt.“