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Organisatoren des Pfingst Open Air optimistisch für 2013

29.05.2012 | 15:45 Uhr
Die Elektronische Wiese ist ebenso wie das Pfingst Open Air stetig gewachsen. Auch am Montag tanzten tausende Fans. Foto: Sebastian Konopka

Essen.   Bis zu 20.000 Menschen, schätzen die Veranstalter des Pfingst Open Air, kamen am Montag im Laufe des Tages ins Löwental. Gerd Dubiel, Organisator vom Essener Jugendamt, ist optimistisch, was eine Neuauflage des Festivals 2013 angeht. Aufgrund der gestiegenen Kosten müssten aber noch Gespräche geführt werden.

Einen Tag nach der Pfingst-Sause im Löwental haben die Veranstalter eine psoitive Bilanz gezogen. Wir haben Gerd Dubiel gesprochen, der das Festival für das Jugendamt mitverantwortet.

Welche Bilanz ziehen Sie nach der 30. Auflage des Pfingst Open Air in Werden?

Wir sind sehr zufrieden, vor allem, was die Umsetzung des neuen Sicherheitskonzepts angeht. In der Spitze waren knapp 12 000 Besucher gleichzeitig auf dem Gelände. Über den gesamten Tag gehen wir von etwa 20 000 Fans aus, die ins Löwental kamen. Auch von den Bands haben wir eine Menge Lob für den einwandfreien Programmablauf bekommen. Dennoch gibt es natürlich immer Nachbesserungsbedarf. Ein Dauerthema sind die Toiletten-Anlagen. Wir haben auf dem Gelände enorme Schwierigkeiten, Wasseranschlüsse zu installieren. Dennoch würden wir in diesem Bereich gerne aufstocken.

Einige Fans haben das musikalische Programm wegen fehlender großer Namen kritisiert. Wollen Sie dennoch bei der Linie bleiben?

Gerd Dubiel vom Essener Jugendamt.

Die Programmauswahl ist, denke ich, gut angekommen. Uns ist vor allem die Qualität wichtig - eine teure Band macht nicht automatisch gute Musik. Wir wollen auch künftig im Rahmen unseres Budgets eine gute Mischung aus lokalen, regionalen und internationalen Musikern bieten.

Kann das Festival auch 2013 wieder über die Bühne gehen?

Pfingst Open Air 2012

Ich bin optimistisch. Allerdings werden wohl noch Gespräche geführt werden müssen. Denn das neue Sicherheitskonzept bringt Kosten mit sich. So mussten wir allein die Zahl der Security-Kräfte verdoppeln. Für Arbeiten wie den Bühnenaufbau, die sonst Ehrenamtliche leisteten, müssen jetzt professionelle Firmen engagiert werden. Vielleicht können wir an einigen Punkten im Sicherheitskonzept noch nachjustieren. Ferner müssen wir noch die Einnahmen aus diesem Jahr auswerten.

Jennifer Schumacher



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