„Heimliche Liebe“ in Essen probiert einen Neustart
28.11.2011 | 18:57 Uhr 2011-11-28T18:57:00+0100
Essen.Einen Neustart hat das Traditionslokal „Heimliche Liebe“ hoch über dem Baldeneysee unternommen: Seit wenigen Tagen ist das Lokal wieder geöffnet – mit neuem Konzept. Das klassische Ausflugslokal ist jetzt eine „Waldwirtschaft“ – und setzt auf Bio-Hähnchen und Land-Enten, die laut Eigenwerbung frisch zubereitet werden. „Auch zum Mitnehmen“, heißt es.
Besitzer Ralf Zöller verspricht: „Auch Kaffee und Kuchen wird es weiterhin geben.“ Seit April 2011 hatte die „Heimliche Liebe “ nicht mehr regelmäßig geöffnet. Im Hintergrund ist offenbar ein Kampf um die stadtbekannte Traditionsgastronomie entbrannt: Der Projektentwickler Klaus Wolff hat Interesse am Objekt; großzügige Aus- und Umbaupläne sind von den entsprechenden städtischen Gremien bereits genehmigt worden. Auch die Stadtspitze favorisiert Wolffs Engagement auf den Ruhrhöhen.
Die „Heimliche Liebe“ liegt zwar auf städtischem Areal – doch Besitzer Ralf Zöller verfügt weiter über das Nutzungsrecht und will davon auch, so sieht es derzeit jedenfalls aus, Gebrauch machen. Mit den Bio-Hähnchen soll die „Heimliche Liebe“ zu neuer Blüte erwachsen. Kontakt: 0201 / 43 52 00.
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was die Wolff- Gruppe in Essen begehrt, das bekommt sie offenbar auch. Die Vielzahl der Projekte in Essen, wie BFZ, Saalbau, Philharmonie, Sheraton, Folkwang, Weststadthalle, Eon-Ruhrgas, und vieles vieles Andere. So eine große Erfolgsquote im hart umkämpften Europäischen Ausschreibungsmarkt? Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.
In einer gewissen Großstadt am Rhein würde man wohl zu Recht den berühmten dortigen Klüngel vermuten. Aber in einer Stadt wie Essen gibt es das natürlich nicht. Oder?