Zwölfte Tour de Rü geht Samstag an den Start

Die Macher hinter der Tour de Rü: Claudio Schlegtendal, Rolf Krane und Franz Maag (v.l.)
Die Macher hinter der Tour de Rü: Claudio Schlegtendal, Rolf Krane und Franz Maag (v.l.)
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
132 Fahrzeuge und rund 300 Teilnehmer werden am Samstag zur Oldtimer-Ausfahrt erwartet. Deren Bekanntheitsgrad ist längst über Essen hinaus gewachsen.

Essen-Rüttenscheid.. Zum zwölften Mal geht am Samstag, 25. April, die Tour de Rü an den Start. Längst hat sich die Oldtimerausfahrt mit mehr als 300 Teilnehmern weit über Essens Grenzen hinaus einen Namen gemacht: nicht zuletzt, weil die Baujahrgrenze bei 1965 liegt und mittlerweile eine eigene Kommission abstimmt, wer von der langen Warteliste ins Teilnehmerfeld rutscht. Damit soll garantiert werden, möglichst viele außergewöhnliche Schätze auf vier Rädern zu sehen zu bekommen. 132 Fahrzeuge gehen am Samstag auf die Strecke. Die wichtigsten Fakten zur Tour:

Der Zeitplan

Wer die Oldtimer in ihrem Ursprungszustand bewundern will, sollte früh aufstehen. Um 8 Uhr stellen sich die Teilnehmer mit ihren Wagen vor der Kulisse des Stadtgartens am Sheraton-Hotel auf, um 9 Uhr fällt der Startschuss. Dann brechen die Fahrer über die Rüttenscheider Straße zu ihrer Rallye auf. Ab 14 Uhr sind auf dem Messeparkplatz hinter dem Girardethaus historische Traktoren zu bestaunen, deren Fahrer mit Kindern auch gerne ein paar Runden drehen. Um 15 Uhr beginnt die Party vor dem Hotel Arosa an der Ecke Martinstraße mit der Live-Band „The Fellows“. Ab 17.30 Uhr rollen die Oldies über den roten Teppich und werden von zwei Jurys bewertet. Ein Damen-Gremium beurteilt die Schönheit. Darin sitzen Oberbürgermeister-Gattin Susanne Glunz-Paß, Lichtburg-Geschäftsführerin Marianne Menze, Café-Betreiberin Susanne Kötter, Messe-Architektin Annette Heydorn und Sabine Stebani vom Deutschen Rallye-Verband.

Besonderheiten

Zum ersten Mal überhaupt fährt ein Dino mit. Ferrari konzipierte ihn damals als Sport- und Rennwagen, um Porsche Konkurrenz zu machen. Seit 20 Jahren ist er im Besitz von Oldtimer-Fan Rainer Podzuck, zuvor gehörte er der Familie Axel Springer. Besonderer Hingucker am Samstag ist auch der Cobra von 1964 – ebenfalls ein Rennwagen, hinter dessen Steuer am Samstag mit Rolf Versen ein ausgewiesener Cobra-Experte sitzt.

Die Strecke

Bereits seit Oktober hat Mitorganisator Claudio Schlegtendal die anspruchsvolle, 120 Kilometer lange Route ausgearbeitet. Die führt für die eine Hälfte des Teilnehmerfeldes durch die Elfringhauser Schweiz, für die andere über Leichlingen. Gemeinsames Ziel ist die Galopprennbahn in Düsseldorf. „Wer nur seinem Vordermann hinterherfährt, ist verloren. Die Tour erfordert hohe Konzentration“. verspricht Schlegtendal.

Sperrung der Rü

Die Halteverbote gelten am Samstag ab 15 Uhr zwischen Martinstraße und Rüttenscheider Stern. Die Rü ist ab 16 Uhr gesperrt.