„Wir müssen uns mit der Rü nicht mehr verstecken“

Rolf Krane (2.v.l.) und Frank Buchheister
Rolf Krane (2.v.l.) und Frank Buchheister
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
35 Gastronomen des „Leaders Club“ verschafften sich bei einem Rundgang einen Eindruck von der Rüttenscheider Straße.

Essen-Rüttenscheid..  „Und da soll noch mal jemand sagen, in Essen sei nichts los“, sagt Frank Buchheister. Der Geschäftsführer des Gastronomie-Unternehmens Roadstop GmbH mit mehreren Läden im gesamten Ruhrgebiet ist nach dem von ihm organisierten Rundgang über die Rüttenscheider Straße zufrieden. Der „Leaders Club“, ein bundesweiter Verband führender Gastronomen, war zu Gast, um sich einen Eindruck von der Rüttenscheider Straße zu verschaffen. Darunter etwa Ralf Sander, Key Account Manager bei Coca Cola Deutschland, Roland Koch, Mitbegründer des EAST Hotels Hamburg und Britt Gudden, die die Gastronomie im Centro Oberhausen koordiniert. Auch ein Vertreter der Fast Food-Kette Mc Donalds nahm die Ausgeh-Meile genau unter die Lupe. „Ziel der Stammtische ist vor allem der Austausch aber natürlich auch, mögliche neue Standorte abzuwägen“, erklärt Buchheister, der in der Rü ein gutes Beispiel für die richtige Mischung aus System- und individueller Gastronomie sieht. „Früher hat man immer neidisch ins Bochumer Bermuda-Dreieck geschaut. Heute müssen wir uns mit der Rü nicht mehr verstecken“, so Buchheister.

Das sei auch der Interessengemeinschaft Rüttenscheid zu verdanken, die mit vielen Veranstaltungen die Gastronomie stärke. Vorsitzender Rolf Krane führte die 35-köpfige Delegation gemeinsam mit Buchheister über die Rüttenscheider Straße, von gehobenen Läden wie dem Wallberg an der Philharmonie, über Traditionsgaststätten wie der Ampütte bis hin zu Systemläden wie dem Eigelstein.