Vodafone lässt sich mit Internet-Anschluss Zeit
25.10.2011 | 18:24 Uhr 2011-10-25T18:24:00+0200
Essen. Vor zwei Monaten ist Julia B. umgezogen. Seitdem wartet sie auf Festnetz- und Internet-Anschluss. Auf beide ist sie beruflich angewiesen. Mit ihrem Vertragspartner Vodafone kam es immer wieder zu Missverständnissen bei der Termin-Absprache.
Manchmal werden auch recht kleine Schritte zu ziemlich großen: Das musste die Vodafone-Kundin Julia B. erfahren, nachdem sie von Rellinghausen nach Bredeney gezogen war. Auf ihren Festnetz- und Internet-Anschluss wartet sie seit mittlerweile zwei Monaten.
Viereinhalb Kilometer Entfernung und eine Fahrtzeit von zwölf Minuten liegen zwischen der alten Wohnung von Julia B. und ihrem neuen Domizil. Beileibe keine Weltreise, und auch der Umzug Ende August war für die 33-Jährige recht schnell und unkompliziert erledigt. Dass sie aber quasi irgendwo auf der Datenautobahn verloren gehen und auch nach zwei Monaten keinen Anschluss finden würde, damit hatte sie nicht gerechnet.
„Erst wollte ich vor dem Umzug nach zwei Jahren Vertragsdauer kündigen, habe mir das aber nach einem Telefonat mit der Vodafone-Hotline anders überlegt“, berichtet Julia B. In der zweiten August-Woche sei dies gewesen, einen Termin für das Anbringen der notwendigen Technik habe sie da nicht bekommen.
"Das war unser Fehler und das tut uns sehr leid"
Hier ist wohl auch die erste Panne auf den weit verzweigten Datenwegen der Beteiligten passiert. Vodafone-Pressesprecherin Tanja Vogt: „Leider hat der Kollege nicht eingetragen, wohin der Umzug gehen sollte. Das war unser Fehler und das tut uns sehr leid.“
Anfang September wurde erneut telefoniert, zwangsläufig mobil. „Wir haben noch einmal bei Frau B. angerufen, einen Termin für den 16. September vereinbart“, erläutert Tanja Vogt. Nun kommt der zweite Konzern ins Spiel. „Leider sind wir nicht die einzigen Mitspieler, sondern beim Installieren der Anschlüsse von der Telekom abhängig. Nach deren Angaben konnte der Techniker die Wohnung nicht finden“, führt die Vodafone-Pressesprecherin aus. Wenn sie dieses hört, ärgert sich Julia B. noch heute. „Das ist Quatsch. Das Namensschild war angebracht, der Schornsteinfeger hat uns doch auch gefunden“, sagt sie.
Der nächste Termin wurde abgesprochen. Auch am 26. September wartete Julia B. vergebens. „Auf irgendeine Art ist dieser Termin nicht bei der Telekom angekommen, hier lag ein Missverständnis zwischen beiden Anbietern vor“, kann Vogt die Datenpanne auch nicht vollständig aufklären. Wohl aber, dass man danach in ihrem Hause versucht habe, durch eine Störungsmeldung ein bisschen Tempo in die Telekom-Dienstleistung zu bringen. Auch am 27. September ließ sich – wie am später vereinbarten 12. Oktober – kein Techniker blicken.
„Das war und ist noch sehr lästig, umständlich und auch nicht gerade billig“
Langsam wurde die Zeit ohne Internet für Julia B. problematisch. Beruflich ist die Autorin nicht nur auf regelmäßige Mail-Kommunikation angewiesen, sondern muss auch regelmäßig Texte online verschicken. Das Tingeln durch die W-Lan-Netze diverser Cafés begann. „Das war und ist noch sehr lästig, umständlich und auch nicht gerade billig“, sagt sie dazu. Tanja Vogt bedauert dies. Auch dass der bislang letzte Termin am 25. Oktober geplatzt ist. Eine Erklärung hat sie nicht. Wieder stimmten die Kundendaten bei der Telekom nicht. „Wir können das manchmal nicht beeinflussen“, sagt sie.
Für Julia B. ist mittlerweile ein eigener Ansprechpartner abgestellt worden, ein persönliches Gespräch stehe noch an. „Wir werden uns nicht nur bei Frau B. entschuldigen, sondern uns auch über eine Entschädigung unterhalten“, kündigt Tanja Vogt an. Der nächste Termin steht für den 28. Oktober im Kalender. Fortsetzung folgt?
20:47
Habe gerade ein deja vu. Vor etwas über einem Jahr habe ich nach meinem Umzug mit Anschlußübernahme genau das gleiche erlebt. Es hat bei uns ca. drei oder vier Monate gedauert, bis unser Anschluß funktionierte. Beim ersten Termin war der Techniker da, Telefon und DSL haben dann allerdings nicht funktioniert. Danach sind geschlagene 7 oder 8 Termine vergangen wo ich mich im Kundenfreundlichen Zeitraum von 8:00 bis 16:00 zu Hause aufhalten sollte aber niemand erschienen ist. Als Schichtarbeiter musste ich mir dafür zum Glück keine Tage frei nehmen, sonst wär ich wohl wahnsinnig geworden. Angeblich hat auch hier der Techniker nicht zu uns gefunden, obwohl ja beim ersten mal einer da war. Ich hätte Blut spucken können. Und zwar nicht, weil Telefon und Internet nicht funktionierten, sondern einfach wegen dieser Dreistigkeit. Die Herrschaften am Telefon bei Vodafone haben Ihr möglichstes getan, sogar zwischendurch eine Karte mit Kreuz drauf zur Telekom geschickt. Dann kam zwischendurch sogar ein Anruf aus einem Telekom Standort, und ich wurde nach der genauen Anfahrt gefragt. Trotzdem erst einmal kein Erfolg. Habe schon viel schlechtes mit der Telekom erlebt, aber das war mit Abstand der Gipfel. Ich weiß nicht, wer genau für diese verbreiteten Zustände dort verantwortlich ist. Es ist wohl auch besser, daß diese jenigen im Hintergrund bleiben. Da wäre mal einiges unter vier Augen zu klären.
20:41
ah.wusste gar nicht das das dann missverständnis heisst,wenn vodafone etwas verbockt.
20:41
Kann mir trotzdem meine Frage beantworten :
Sind Telekom Techniker eventuell unkündbar,
da noch bei der Deutschen Post als Beamte eingestellt wurden ?
Das würde vieles erklären.
20:05
Berichten Sie mal lieber, wie unseriös die Telekom die Leitungen / Ports blockiert, wenn man den Anbieter wechselt. Gerne auf mal über die dubiosen Techniker, die alles daran setzen, den Wechselwilligen so lange zu verärgern, bis der freiwillig bei der Telekom bleiben möchte - weil der neue Anbieter natürlich nicht in der Lage ist, das Thema professionell und schnell zu lösen. Auch sehr beliebt und aus dem Bereich der Techniker: Termine machen, Karte in den Briefkasten mit keinen erreicht hinterlegen und wieder verschwinden - sehr nett, wenn man sich da zwei / drei Tage Urlaub nimmt und der Techniker nicht klingel und einfach mal so die Karte in den Briefkasten wirft - natürlich OHNE zu klingeln...
Ich bin mit VF super zufrieden und die Telekom wird von mir keinen Cent mehr sehr sehen. Weder Handy / Internet / Festnetz!
Einfach mal googlen das Thema, da steckt nämlich ein perfides System dahinter...
19:58
Jaja , dass kennen wir.
Wir hatten bei unserem Umzug das gleiche Problem gehabt mit Vodafone.
Den Umzug rechtzeitig angmeldet Wochen vorher, Vodafone bestätigte uns bereits den Anschlußtermin, dass nach eingehender Prüfung alles in Ordnung sei und wir an Datum x angeschlossen sind. Es kamen auch kurz vorher sämtliche Einrichtungsdaten mit der Post.
Tag x kam, nur von Vadafone kam nix. Nachfrage an der Hotline, da entschuldigte man sich und teilte uns mit, dass es sich um eine Woche verzögern würde.
Gut eine Woche später immer noch nix, nochmal angerufen mit den Verweis, dass es ja günstiger für uns sei unsere Anfrage über das Internet zu stellen. Jaja war schon schlau die Mitarbeiterin. Man vertröstete und nochmals um eine Woche.
Auch nach der Woche wieder nix passiert. Nochmals nachgefragt und die Antwort bekommen, das man derzeit nichts für uns tun könne, da kein Port in unserer Strasse frei sei und wir warten müßten bis einer frei würde!
im Klartext bis ein Nachbar Telefon abmeldet oder auszieht!!! Und bekamen den netten Hinweis, dass das unter Umständen dauern könnte.
Angesehen davon, dass ich den Mitarbeiter fast durchs Telefon gezogen hätte und er mich dann einfach in die Warteschleife setzte.
Also sind wir zur Telekom, in der Hoffnung, dass die uns aus unserem Vertrag helfen können. Die Mitarbeiterin war sehr nett und verstand das Theater von Vodafone nicht. Denn Vodafone hätte eine Kupplunsleitung oder so ähnlich bei der Telekom beantragen könnnen (Port aus einer andren Straße), aber dies wäre eben mit einer Gebühr verbunden.
Also wieder angerufen und mitgeteilt bekommen, dass man ja nicht für alle Kunden die Gebühren übernommen werden können.
So das Fass war übergelaufen, also habe ich mir die Faxnummer vom Vorstand und Beschwerdemanagment heraus gesucht und ein Rundfax im Vodafonehaus gemacht.
Und siehe da, zwei Tage später hatten wir einen Anschluss!
Wir haben die Anschlussfreie Zeit damals nur nicht bezahlen müßen. Eine Gutschrift oder Aufwandsentschädigung fand Vodafone nicht angebracht.
Die Kündigung ist bereits geschrieben, keine Verlängerung mehr bei Vodafone!!!
19:54
#21 von Jerrymator
Ihre einfache Lösung ist Quatsch. Die Telekom vermietet die Leitung von der Vermittlungsstelle bis zum Kunden nur. Die hat sie nämlich in den meisten Fällen zu Zeiten ihres 50 Jahre andauernden Monopols selbst gelegt. Da darf nun mal kein Techniker von Vodafone, Versatel und Co. dran - und die sind somit sämtlich auf die Telekom angewiesen.
Ich bin übrigens nach Jahrzehnten von der Telekom weg, weil dort überhaupt nichts geklappt hat. Jede kleine Tarifänderung wurde falsch umgesetzt. Einmal bekam ich sogar eine kostenpflichtige neue Telefonnummer statt des angebotenen und beworben neuenTarifs. Das ließ sich auch durch zig Telefonate mit der Hotline nicht stoppen, obwohl alle hoch und heilig versprachen die Schaltung rückgängig zu mahen. Ebenso die T-Punkt-Läden, eine problemlösende Auskunft dort ist Glücksache. Meistens erfinden die das blaue vom Himmel. Soviel Inkompetenz habe ich bei Mitarbeitern einer Firma noch nicht erlebt.
Deshalb bin ich jetzt bei einem anderen Anbieter. Zur Telekom würde ich auch nicht mehr zurückgehen, wenn sie der einzige Anbieter wären. Lieber schaffe ich mir Brieftauben an...
19:26
Die Lösung ist doch einfach, dann sollen
Vodafone, Versatel und Co doch einfach eigene
Techniker einstellen, werden sie aber nicht
machen, weil es Geld kostet und somit der
sowieso nur noch geringe Preisvorteil gegenüber
der Telekom dahin wäre.
oh man, die die TAL (leitung die ins haus führt) gehört der telekom und nur die telekom darf daran arbeiten durchführen.
19:08
Die Lösung ist doch einfach, dann sollen Vodafone, Versatel und Co doch einfach eigene Techniker einstellen, werden sie aber nicht machen, weil es Geld kostet und somit der sowieso nur noch geringe Preisvorteil gegenüber der Telekom dahin wäre.
Wir haben übrigens einen Anschluss bei der Telekom (Entertain-Vdsl), sind auch schon umgezogen und alles hat immer super geklappt und der Kontakt mit den Telekom Mitarbeitern war immer freundlich und kompetent.
19:07
„Wir werden uns nicht nur bei Frau B. entschuldigen, sondern uns auch über eine Entschädigung unterhalten“..... :-)))))
Frau B. wird sich gaanz bestimmt über einen Regenschirm,oder ein Handtuch mit Vodafone-Aufdruck freuen. Ich bin froh, mit diesem Laden nichts mehr zu tun haben zu müßen. Stunden meines Lebens habe ich mit Technikern( ergebnislos) am Telefon verbracht. Zuvor vereinbarte ( und Gott dei Dank schriftlich vorliegende) Sonderkündigungsrechte sollten auf einmal nicht mehr gelten. Die Kommunikation erfolgte nur einseitig. Auf vielfache!!!! Schreiben meinerseits wurde hartnäckig nicht reagiert.dafür arbeitet die Abteilung Kundenrückgewinnung umso fleißiger: Über Wochen hinweg gingen Anrufe ein.( Obwohl ich darum bat dies zu unterlasssen und bei Vertragsabschluss mein Einverständniss zu derlei Werbe-Aktionen nicht!! gab.) Alles in allem: Wie bei Vodafone mit Kunden umgegangen wird..... man meint sie hätten es nicht nötig sich individuell mit dem Kunden auseinanderzusetzen. Mein Fazit: Vodafone: NIE WIEDER und: NEIN DANKE!
Übrigens : Mit dem neuen Anbieter: Unity Media hatte ich Internet und Telefon innerhalb von 4 Tagen.
18:56
tschordschie , ich glaube uch die Telekom macht das mit System. Ich wechsle alle zwei Jahre meinen Anbieter. Jedes mal gibt es Ärger mit den Telekom Techniker.