Stadt bietet Flächen für Gemeinschaftsgärten an

Ronja, Petra und Regine (v.l.) genießen den Gemeinschaftsgarten im Siepental. Der wurde bereits mit dem städtischen Umweltpreis ausgezeichnet.
Ronja, Petra und Regine (v.l.) genießen den Gemeinschaftsgarten im Siepental. Der wurde bereits mit dem städtischen Umweltpreis ausgezeichnet.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Vier neue Areale in Bergerhausen und Stadtwald können von Nachbarn und Hobbygärtnern bepflanzt werden.

Essener Süden..  Das Pflänzchen Gemeinschaftsgärten in Essen wächst und gedeiht. Nun hat der städtische Grünflächenbetrieb Grün & Gruga eine Liste von Flächen im Bezirk II veröffentlicht, die sie für die Hobbygärtner zur Verfügung stellt.

Insgesamt vier – noch relativ kleine – Flächen können in Zukunft von Nachbarn und Interessierten bepflanzt und gehegt werden. In Bergerhausen stehen gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Dies sind: die Fläche im Rückraum der Weserstraße hinter der Sparkasse am Weg in Richtung Saalestraße, der Grünstreifen hinter dem A52-Übergang Max-Keith-Straße angrenzend an die Sabinastraße und in Nachbarschaft gelegen von „Jacques’ Wein-Depot“ an der Stadtteilgrenze Rüttenscheid, sowie eine Fläche an der Fuldastraße. Außerdem kann man in Zukunft auch in Stadtwald an Oberstraße/Ecke Stiftstraße gemeinschaftlich gärtnern.

Entstanden war die größer werdende Bewegung der Gemeinschaftsgärten aus den Akteuren von „Transition Town“. Der Garten im Siepental wurde von der Stadt bereits ausgezeichnet. In Frohnhausen jedoch hat sich eine Gruppe an der Diergardtstraße zusammengefunden, die eher nachbarschaftlichen Hintergrund hat.

Bezirksvertreterin Irmgard Krusenbaum (Grüne) sagt: „Die Flächen sind nicht nur für die Menschen der ,Transition-Town-Bewegung’ interessant. In den Gemeinschaftsgärten kann sich jeder engagieren.“