Spielerisch Energie sparen
01.07.2009 | 17:44 Uhr 2009-07-01T17:44:00+0200Bergerhausen. Eine Geschichte, die jeder kennt. Ein Problem, das jeden betrifft. Gefahren, die nur wenige sehen. Mit dem „Pack's an - gemeinsam geht's schlauer”-Wettbewerb macht RWE auf das Problem des Klimawandels aufmerksam.
Mehrere Monate entwickelten die Kinder der Theodor-Heuss-Schule mit Klassenlehrerin Heike Schwede (38) ihr Projekt „Klick - mach das Licht aus!” Dieses beinhaltet auch die Umsetzung eines Musicals. Erfolgreich setzten sich die Schüler damit in der regionalen Ausscheidung gegen ihre Konkurrenten durch. Neben einer Siegprämie von 1000 Euro freuen sich die Schüler nun auf den bundesweiten Wettbewerb. Bei diesem können sie dann 10 000 Euro gewinnen.
„Es ist bemerkenswert gewesen, mit welcher Energie die Kinder dabei sind”, beschreibt Schwede. Als sie den Schülern den Wettbewerb vorstellte, seien sie sofort begeistert gewesen. Mit 500 Euro Startgeld und dem Energiesparkoffer von RWE Rhein-Ruhr konnte es losgehen.
Doch wie entwickelt sich so ein Projekt? Damit die Kinder verstehen, wie Strom gespart werden kann, lasen sie den Zählerstand in der Schule ab. Sie stellten fest: Innerhalb einer Woche wurden 800 kWh verbraucht. „Das fanden wir erschreckend und wussten, das wir was ändern müssen”, merkt Schwede an. In der Energiesparwoche achteten die Kinder auf verschiedene Sachen. „Wir machen immer das Licht aus und die Rollos hoch”, teilt Jona mit. Am Ende der Woche konnten sich die Schüler freuen: 150 kWh weniger. „Umgerechnet sind das 24 Euro, die wir pro Woche einsparen können”, freuen sich die Kleinen.
„Wir sind Stromdetektive gewesen”, lächelt Lena (8). In der Schule oder zu Hause, Energie könne überall gespart werden. Im Fächer übergreifenden Unterricht erfuhren die Kinder den Weg des Stromes und wofür dieser gebraucht wird. „Durch das Projekt lernen wir viele interessante Sachen”, berichtet Jona (9). Mit diesem Hintergrundwissen machte sich die Klasse 3b an die Umsetzung eines Musicals.
„Wir wollten erst ein Theaterstück erfinden. Das funktionierte allerdings zeitlich nicht”, erläutert Projektleiterin Schwede. Bei der Suche im Internet sei sie dann auf das Musical „Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde” aufmerksam geworden. Sie und die Kinder waren von dem Stück begeistert und nach der Klärung einiger rechtlicher Fragen begannen die Proben. „Die Schüler erfinden und schreiben eine Szene selbst. Wichtig ist es, dass jeder eine Rolle spielt, die zu ihm passt ”, beschreibt Schwede.
Im Wechsel zwischen Gesang und Schauspielerei wurde auf die globale Erderwärmung aufmerksam gemacht. „Die Eisscholle von Dr. Ping und dem Eisbären wird immer kleiner. Deswegen entschließen sie sich, die Menschen zu besuchen”, erzählt Sanja (9). Diese werden von Volt, Watt und Ampere bedroht. Im gemeinsamen Kampf bezwingen sie die Bösewichte. Dr. Ping und der Eisbär können zurück auf ihre Scholle.
Nicht nur die Kleinen, sondern auch das Umfeld achte mittlerweile mehr auf den Energieverbrauch. „Wir duschen nicht mehr so lange und die Badewanne machen wir auch nicht mehr so voll”, berichtet Sanja stolz. Ihre Nachbarin hätte sie ebenfalls zum Strom sparen animiert. „Überall werden Licht und Stand-by-Geräte ausgeschaltet.” Bei Linda (8) spart die ganze Familie nach dem Motto: „Stecker raus für die Umwelt.”
10:08
Wenn die Schulkinder lernen, wie Strom als Energie eingespart werden kann, ist das ein guter Anfang, der auch zu Hause weiter geführt werden kann.
Die Energieeinsparung darf sich aber nicht nur auf den Energieträger Strom beschränken, hier
müssen alle Bereiche, in denen Energie verbraucht und eingespart werden können, mit einbezogen werden.
So können die Kinder zukünftig viel Enegie
einsparen und die CO2 Belastung ihrer Umwelt
verringern, die für das Leben auf der Erde erforderlich ist.
w.kauss
energenium.de
08:37
Fr. Wilke,
wissen Sie was eine Kilowattstunde ist?
k für 1000.
W für die Leistung, gemessen in Watt.
h für die Einheit der Zeitdauer.
Je jänger man den elektrischen Verbaucher (Fön, Staubsauger, Wasserkocher) desto mehr elektrisceh Energie wird verbaucht.
Gemessen wird das in kWh.
Im Vergleich zur Geschindigkeit. km/h.
1000 Meter pro Stunde.
Die Geschwindigkeit ist höher, je weniger Zeit man für eine Strecke braucht.
So schwer ist das doch nicht.