Helmholtz-Schüler für Energiespar-Idee ausgezeichnet

Der Leistungskurs Technik mit Lehrer Dennis Großkamp führte Rainer Hegmann (r., RWE) und Sozialdezernent Peter Renzel (2.v.r.) ihr Gewinnerprojekt vor.
Der Leistungskurs Technik mit Lehrer Dennis Großkamp führte Rainer Hegmann (r., RWE) und Sozialdezernent Peter Renzel (2.v.r.) ihr Gewinnerprojekt vor.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der Technik-Leistungskurs hat sich im Wettbewerb unter mehr als 4000 Schülern durchgesetzt. Das Projekt nutzt Abwasser-Wärme.

Essen-Rüttenscheid..  Unter mehr als 4000 Schülern hat sich der Technik-Leistungskurs des Helmholtz-Gymnasiums beim RWE-Wettbewerb „3malE“ durchgesetzt und den zweiten Platz belegt. Für ihre Idee „Warmwasser durch Abwasser“ wurden die zehn Schülerinnen und Schüler gestern mit 500 Euro Preisgeld belohnt.

Überzeugt hatten die technikaffinen Jugendlichen nicht zuletzt mit ihrer Praxisnähe: So rechneten sie aus, wie viel Geld und Energie sich im Rüttenscheider Schwimmzentrum einsparen ließe, wenn die Wärme des Abwassers zurückgewonnen werden würde. Ganz praktisch setzten sie diese Idee in Miniaturform mit einem Aquarium um und rechneten die Zahlen aus dem Modellversuch schließlich für das benachbarte Schwimmbad um. 2778 Euro im Jahr, so ihre Rechnung, könnte die Stadt auf diesem Wege einsparen. „Energiesparen wird für unsere und die nächste Generation immer wichtiger“, betonten die beteiligten Schülerinnen Dilara Ay und Friederike Kennemann.

Ein Beweis mehr, warum Essen zu Recht grüne Hauptstadt ist

Sozialdezernent Peter Renzel lobte die Schüler: „Wir sind stolz, wenn ihr euch mit Zukunftstechnologien beschäftigt und diese sogar selbst entwickelt. Essen ist grüne Hauptstadt 2017 geworden, ihr seid der beste Beweis, warum.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der Technik-Leistungskurs des Helmholtz-Gymnasiums in dem Wettbewerb hervor getan, sogar den ersten Platz belegt. Ihre Gewinner-Idee, Heizungen und Licht der Klassenräume dem Stundenplan anzupassen, soll nun versuchsmäßig in der Schule eingebaut werden. „Und wer weiß“, sagte Renzel, „vielleicht lässt sich auch eure Idee bald in die Praxis umsetzen“.