Hart, laut und zum Mitsingen
16.12.2010 | 19:18 Uhr 2010-12-16T19:18:00+0100
Essener Süden/Stadtmitte.Die Band „Clone“ mag es hart und laut. Heavy-Metal-Cover-Songs und Rockiges sind das, was die fünf Essener am liebsten spielen.
Alles begann mit einer Hochzeit. Vor zweieinhalb Jahren wollten Andreas, „Herr“, „Baumi“ und Uwe ihrem Kumpel eine Freude zu seinem Ehrentag machen, studierten ein Dutzend Stücke ein und spielten auf dessen Polterabend. Nicht nur bei Brautpaar und Gästen kam das Ganze gut an. „Uns hat das so viel Spaß gemacht, dass wir beschlossen, uns von da an jede Woche zu treffen und Musik zu machen“, sagt Andreas Becker (41), Schlagzeuger und im wahren Leben Grafik-Designer.
Und so war die Hochzeit des Freundes, der den „Jungs“ inzwischen noch einige weitere Gigs vermittelt hat, sozusagen die Geburtsstunde der Band „Clone“. Bei den Auftritten geht es gern auch mal etwas härter - und lauter - zu. Heavy-Metal-Cover-Songs, Rock, ein paar Südstaaten-Klassiker, aber auch Lieder von Truck Stop und Co. gehören zum Repertoire der Band, die inzwischen locker 30, 40 Titel auf Lager hat. „Wir spielen in Essen und Umgebung, aber auch auf Rockerpartys überall im Land“, erklärt Becker.
„Wir“ - das sind neben Andreas Becker Chriss („bitte mit zwei s“) Johne (29), Haustechniker in einer Reha-Klinik, der „Clone“ seit einigen Monaten als fünftes Mitglied auf der E-Gitarre verstärkt, Andreas „Herr“ Faupel (41), Sänger und Elektriker, Andreas „Baumi“ Baumert (42), Bassist und Parkettleger, sowie Uwe Gerullis (43), Gitarrist und Techniker.
„Da drei von uns Andreas heißen, haben sich die Spitznamen durchgesetzt“, grinst Andreas Becker, der mit seinen Band-Kollegen teils schon als Jugendlicher in der Pfadfindergruppe aktiv war. Chriss Johne lernten die vier im „Nord“ am Viehofer Platz kennen. „Musik haben wir auch vorher schon gemacht, aber jetzt proben wir halt regelmäßig, inzwischen in einem Proberaum im Opti-Gewerbepark, und treten gelegentlich auf“, erzählt Becker.
„Clone“ covert unter anderem Songs von Judas Priest, Metallica, Iron Maiden, Kiss, aber auch von den Scorpions. „Wir spielen nur die Hits der Bands, die bekanntesten Stücke, die Gassenhauer, die man auch nach dem fünften Bier noch mitgrölen kann“, sagt Andreas Becker. „Das Publikum soll schließlich Spaß haben. Würden wir unbekannte Stücke spielen, wäre das irgendwie ein Ego-Trip.“ Also, „I was made for loving you“ und Songs ähnlichen Kalibers können die Fans - und deren Gruppe wird größer - sicherlich erwarten. Ganz bewusst haben sich die Musiker den Namen „Clone“ gegeben. „Schließlich klonen wir ja sozusagen die großen Hits.“
Die „Jungs“ von „Clone“ lassen sich für ihre Bühnenshow durchaus etwas einfallen, setzen bei „Der Wilde Westen“ auch schon mal die Cowboy-Hüte auf, interpretieren Judas-Priest-Songs in Lederkluft mit Peitsche, spucken bei Kiss-Titeln stilecht Blut - zur Freude der Heavy-Metal-Fans jeden Alters.
Für empfindliche Ohren sind die „Clone“-Gigs allerdings weniger geeignet. „Laut ist es schon“, grinst Chriss Johne. Und Andreas Becker erinnert sich an früher, als man noch in Jugendzentren spielte: „Da kam die Polizei meist nach einer Viertelstunde. Gespielt haben wir aber, bis sie zum zweiten Mal kam . . .“
Ob das bei den nächsten Auftritten an Silvester im „Nord“ und am 19. Februar im „Panoptikum“ auch so sein wird, beliebt abzuwarten.
19:22
I don´t cry for me Argentina!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ;-)
18:17
Klasse Truppe - Tolle laute Musik und nette eigenwillige Musiker!!! Bis Sylvester !!!
14:30
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14:00
Man muss sie einfach mal live erlebt haben! Die können alles spielen, was man /frau sich wünscht! Weíter so Jungs!
13:31
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07:52
Eine supergeniale Band die Bock macht!!!