Freies Internet rund um die Rüttenscheider Brücke

Bei einer Informationsveranstaltung warb die Interessengemeinschaft Rüttenscheid um Rolf Krane (2.v.l.) dafür, das freie WLAN im Stadtteil auszubauen.
Bei einer Informationsveranstaltung warb die Interessengemeinschaft Rüttenscheid um Rolf Krane (2.v.l.) dafür, das freie WLAN im Stadtteil auszubauen.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die Kneipen und Restaurants an der Rüttenscheider Brücke bilden den ersten Hot Spot. Auch darüber hinaus soll der Ausbau weiter voran gebracht werden.

Essen-Rüttenscheid..  Die Bemühungen, das freie WLAN in Rüttenscheid besser auszubauen, gehen voran. So soll rund um die Rüttenscheider Brücke ein erster „Hot Spot“ entstehen, an dem die Gäste der dort ansässigen Restaurants und Kneipen kostenlos und ohne Anmeldung im Internet surfen können.

Beteiligt sind unter anderem Plan B, Meat, Eigelstein, Kokille und Fritz Irish Pub sowie das Früher oder Später, das bereits seit einigen Monaten gute Erfahrungen mit „Freifunk e.V.“ gemacht hat und als eine der ersten Kneipen in Rüttenscheid ans freie Netz angeschlossen wurde. Erleichtert wurde das nicht zuletzt durch den Status als Provider, den der Verein Freifunk inne hat. Dadurch müssen die Gastronomen keine unnötigen Haftungsrisiken eingehen – etwa wenn ein Gast rechtswidrige Inhalte aus dem Netz herunter lädt.

Ausbau in Kernbereichen weiter voran treiben

Grundsätzlich zeigte sich Rolf Krane, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Rüttenscheid, optimistisch, was den Ausbau von freiem WLAN im Stadtteil angeht: „Alle sind mit Feuer und Flamme dabei und haben auch die Notwendigkeit erkannt, diesen Service anzubieten.“ Gleichwohl hätte er sich bei einer Informationsveranstaltung zum Thema etwas mehr Besuch erhofft. Mit dem „Hot Spot“ rund um die Rüttenscheider Brücke sei aber ein Anfang gemacht, der an anderen Stellen entlang der Rü vielleicht dazu ermutige, nachzuziehen. „Dabei ist der Verein Freifunk eine Option, es gibt noch weitere Möglichkeiten. Für uns ist diese Kooperation aber ideal, da sie zum einen bis auf die Kosten für den Router keine weiteren finanziellen Belastungen mit sich bringt. Zum anderen gehen die Interessenten kein Risiko ein“, sagte Krane.

Ein flächendeckendes freies WLAN werde sich in Rüttenscheid kaum realisieren lassen. Er hoffe jedoch, das vor allem die Kernbereiche der Rüttenscheider Straße in naher Zukunft erschlossen sein werden – wenn möglichst viele mitziehen, so Krane: „Wir werden weiterhin die Werbetrommel rühren.“