Bei „Pan – Heftig Deftig“ gibt's auch vegane Hot Dogs

Kreative Köche: Dustin Neuwaldt, Geschäftsführer des Pan, und seine beiden Mitstreiter Urs Otto und Marius Eichler (v.l.).
Kreative Köche: Dustin Neuwaldt, Geschäftsführer des Pan, und seine beiden Mitstreiter Urs Otto und Marius Eichler (v.l.).
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
  • Neuer Streetfood-Laden bietet ausgefallene Hot-Dogs
  • Hinter dem Konzept stecken drei junge Essener Köche
  • Junger Unternehmer aus dem Kreativdorf in Kray bekannt

Essen-Rüttenscheid.. „Pan“ hat Dustin Neuwaldt den neuesten Vertreter junger Streetfood-Gastronomie in Rüttenscheid genannt, der zu Beginn der Woche an der Alfredstraße eröffnete.

Was übersetzt schlicht Brot bedeutet, weckt gleichzeitig Assoziationen zum namensgleichen Kindheitshelden, der nie erwachsen werden wollte. Denn wie Peter Pan haben auch Neuwald und seine beiden Mitstreiter Urs Otto und Marius Eichler jede Menge verrückte Ideen, die sie ab sofort zwischen zwei (Bio-)Brot-Hälften stecken.

Bio-Lamm in geräucherter Altbier-Pflaumen-Sauce

Mit dem ursprünglichen Vorbild des „Hot Dogs“ haben die Sattmacher dabei nur bedingt Gemeinsamkeiten, wie Dustin Neuwald erklärt: „Wir verwenden für unsere Dogs nur Zutaten, die wir frisch und saisonal bekommen, erneuern unsere Speisekarte also regelmäßig.“ Statt der üblichen Fast-Food-Variante wird aktuell etwa „Der Heftige“ angeboten, gefüllt mit gezupftem Bio-Lamm in geräucherter Altbier-Pflaumen-Sauce, mit Lorbeer-Karotten und Röstzwiebeln.

Fleischlos gibt’s das Ganze als Variante mit veganer Wurst, Birnensauerkraut, Malzbierzwiebelsauce und Whisky-Senf. Dazu kredenzen die Drei frische Kartoffelchips samt selbst gemachter Saucen und Salatvariationen, zurzeit zum Beispiel mit Grünkohl und Nussdressing.

Ausbildung in der Küche des Düsseldorfer Nikko-Hotels

Neuwaldt ist in der Szene der Jungunternehmer kein Unbekannter, war 2011 am Kreativdorf auf dem Mechtenberg in Kray beteiligt. Seine wahre Leidenschaft aber sei schon immer das Kochen gewesen, sagt der 26-Jährige, der seine Ausbildung in der Küche des Düsseldorfer Nikko-Hotels absolvierte. Ein eigener Laden war also die logische Konsequenz. „Ausprobiert haben wir unser Konzept schon auf mehreren Streetfood-Märkten, auch in Essen“, erklärt Dustin Neuwaldt. Streetfood liefert das Trio nun auch an der Alfredstraße 64 – Sitzmöglichkeiten gibt’s drinnen nämlich nicht.