Als Parkplatz viel zu schade
14.02.2010 | 15:16 Uhr 2010-02-14T15:16:00+0100
Am Donnerstag berät der Planungsausschuss über eine Umgestaltung des Rüttenscheider Sterns. An Vorschlägen ist kein Mangel.
Heute werden die Narren sich dort wieder auf den Füßen stehen: Wegen der zentralen Lage des Rüttenscheider Sterns wird seit elf Jahren schon diskutiert, ob er als Parkplatz nicht viel zu schade ist. Ein Gestaltungsplan im Auftrag des Aktionskreises Rüttenscheid beschäftigt am Donnerstag den Planungsausschuss.
Schon jetzt ist der Rü-Stern mehr als nur ein Parkplatz. Bei vielen Anlässen vom Rosenmontagszug übers Rü-Fest bis hin zum Wintermarkt wird er als Veranstaltungsfläche genutzt. Doch weil das Thema Parken in Rüttenscheid ein so heikles ist, liegen Umbaupläne für den Stern seit Jahren auf der ganz langen Bank - gleich neben den Plänen für eine Tiefgarage unter dem Markt und der Anwohnerparkregelung.
Ein Vorstoß des Aktionskreises Rüttenscheid hat im Herbst 2008 neue Bewegung in die Debatte gebracht. Zur Diskussion stehen mehrere Planungsvarianten der Stadt sowie ein Gestaltungsplan des Architekturbüros „hausblick“. Von der Bezirksvertretung befürwortet wurde ein baumumsäumter Platz mit einem Gebäude zur Rosastraße hin, in dem Gastronomie sowie das Evag-Kundencenter Platz finden sollen; bisher haust die Evag am Stern in einem dauerhaft gewordenen Provisorium.
Doch die Chancen stehen schlecht, denn die Verwaltung hat den Daumen schon gesenkt: Angesichts der Haushaltslage sei das Projekt weder notwendig noch finanzierbar.
14:51
Das Parkhaus unter dem Markt ist nicht realisierbar, weil sich darunter ein riesiger, massiver Bunker befindet. Diesen zu entfernen, kostet unendlich viel Geld. Eine Tiefgarage würde min. 2 Jahre Bauzeit bedeuten, die oberirdischen Parkplätze wären verloren und der Markt wäre erledigt !! Aber komplett ! Kein Investor nimmt so viel Geld in die Hand, wenn die Rendite nicht gesichert ist, d. h.: komplette Bewirtschaftung aller Parkflächen im weiten Umkreis. Und zwar massive Bewirtschaftung ! Dann aber: gute Nacht Rüttenscheid ! Der Letzte macht das Licht aus :-))
10:07
Die Suv Fahrer haben, genauso wie ich, meistens keine Lust auf die Suche nach dem Parkscheinautomaten.
Perfekt wäre eine Lösund, die es schon unlängst gibt. Ein Gerät das automatisch und Minutengenau, die Parkzeit berechnet und sie dann automatisch von einem Konto abbucht.
Wäre eine super Lösung für Rüttenscheid und ganz Essen aber dann hätten wir ja wieder ein paar arbeitslose Politessen mehr und da ist die Politik wieder zu feige....
17:35
#7
Ich glaube, dem Geschäft ist es vollkommen egal, mit welchem Verkehrsmittel man kommt.
Aber anscheinend fehlt es vielen an Phantasie, dass mal einer mehr kommen könnte, wenn eine angenehme Aufenthaltsqualität besteht.
p.s. Auch ein modernes Parkhaus gibt es nicht umsonst. Ich warte auf Meldungen von PKW-Fahren, die ein neues über die entsprechenden Gebühren finanzieren wollen.
Über die Höhe wird dann aber bestimmt gemeckert, SUV fahren aber kein Geld zum parken. Wenn der Einzelhandel es will, kann er es aber auch finanzieren.
17:02
Tja, Mao, schonmal das Parkhaus von innen gesehen? Es war schon vor über 20 Jahren ziemlich unzumutbar.
Die Rü war und ist für viele nur deswegen attraktiv, weil man eine gewisse Chance auf einen geschäftsnahen Parkplatz hat und weil es noch ausreichend viele attraktive Geschäfte gibt.
Zu deren Erhalt ist die Rü ist angewiesen auf externe Kunden. Die Läden können nicht nur von den paar Anwohnern, Rad- und Straßenbahnfahrern leben, das solltest du doch wohl spätestens nach der Karstadt/Hertie Pleite verstanden haben.
Da zählt in der Jahresbilanz jeder SUV-, Benz-, Porsche- und auch Polofahrer, der die Parkplätze auf der Rü ansteuert, statt gleich nach Real oder ins EKZ zu fahren oder lieber doch im Internet zu bestellen.
10:57
Das Parkhaus an der Bertoldstraße ist ja auch so versteckt, dreckig und eng, das es die absolute Höchststrafe ist, dort parken zu müssen.
Das ganze Karstadt/Hertie Gebäude inklusive Parkhaus, sollte weg und neu gebaut werden.
Dann haben wir auch wieder einen schönen Stern in Rüttenscheid und dann gäbe es auch Investoren für die Fläche, wo jetzt die besprochenen Parkplätze sind.
20:17
Klar, Parkhaus Bertoldstraße (direkt neben Hertie) ist nicht ausgelastet, aber die ganze RÜ geht pleite, wenn am Stern zwei Duzend Parkplätze zugunsten eines attraktiven Platzes wegfallen.
20:08
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23:03
Solange die EVAG es nicht schafft, einen preisgünstigen und attraktiven Nahverkehr zu gewährleisten, hat sie auch nicht mehr als eine Bretterbude am Stern verdient.
Solange es keine realistische Alternative in Essen zum Auto gibt, werden Parkplätze benötigt, wenn die Rü ihre Bedeutung behalten soll. Jeder Parkplatz, der weg fällt, entzieht dem Stadtteil ein Stück Kaufkraft. (geschätzt fünf bis fünfzehn Käufer pro Tag) Damit verscheucht man erst die zahlungsfähigen Kunden und dann die attraktiven Geschäfte.
Wenn die Kundschaft neben den Anwohnern nur noch aus Fußgängern, Hardcore ÖPNV- und Fahrradfahrern besteht, ist auch für die Rüttenscheider Schluss.
Die Fanatiker und *********** werden das erst sehen, wenn im letzten Laden von überörtlicher Bedeutung das Licht ausgeknipst wird. Verstehen werden sie es aber nie. Denn sie haben ja immer nur das Beste gewollt.
12:08
die wichtigsten parkplätze rüttenscheids - wenn ich das schon höre ! : bewegt eure fetten ärsche mal zu fuss oder mit dem rad ! vollpfosten!
22:31
Politiker drehen hemmungslos immer alles so wie sie es brauchen. Für eine Anwohnerparkregelung behauptet man Parkraummangel. Und dann schlägt man gleich mal vor die 60 wichtigsten Parkplätze Rüttenscheids zu vernichten.