Das aktuelle Wetter Essen 15°C
Ausstellung

Strafanzeige gegen Studentin nach Eklat bei Comic-Schau in der Uni Essen

01.07.2013 | 00:20 Uhr
Strafanzeige gegen Studentin nach Eklat bei Comic-Schau in der Uni Essen

Essen.   Der Eklat um eine Comic-Ausstellung in der Bibliothek des Essener Uni-Campus’ könnte ein juristisches Nachspiel haben. Wie berichtet, wurde die Ausstellung vorzeitig beendet, weil muslimische Studierende sich durch eine Darstellung auf einem Ausstellungsplakat in ihren „religiösen Gefühlen“ verletzt sahen.

Muslimische Studierende sahen sich durch eine Darstellung auf einem Ausstellungsplakat einer Comic-Ausstellung in der Bibliothek des Essener Universität in ihren „religiösen Gefühlen“ verletzt . Eine Studentin hatte das Plakat sogar eigenmächtig abgenommen und Teile, die sie als anstößig empfand, mit einem Messer herausgeschnitten. Es ging dabei um eine kritische Auseinandersetzung mit der Unterdrückung von Frauen in muslimischen Gesellschaften. Nun könnte der Vorfall ein juristisches Nachspiel haben.

Der Essener Rechtsanwalt Marc Grünebaum hat gegen die namentlich nicht bekannte Studentin Strafanzeige erstattet. Es handele sich „um einen Angriff auf die Meinungs- und Kunstfreiheit durch eine religiöse Eiferin“, und damit „um die Verletzung bedeutender verfassungsrechtlicher Schutzgüter - umso mehr als dieses an einer an einer öffentlich-rechtlichen Hochschule erfolgte“, so Grünebaum in seinem Schreiben an die Staatsanwaltschaft. Zudem liege eine Sachbeschädigung vor.

Das Uni-Rektorat hatte den Protesten nachgegeben und die Ausstellung abgebrochen. Dabei sei es auch um den „Schutz der Angestellten der Bibliothek“ gegangen, hieß es.


Empfehlen
Rund ums Thema
Kommentare
Kommentare
01.07.2013
14:09
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #25

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

01.07.2013
13:56
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #24

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

1 Antwort
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #24-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

01.07.2013
13:47
#21 Für jeden Schwachsinn finden sich Hetztiraden in den Geschichtsbüchern
von meigustu | #23

Wer krieg will beschwört sich auf sowas. Hat in Jugoslawien wunderbar geklappt, da war es das Amselfeld. Aber das ist nicht was sich für einen zivilisierten Staat gehört.

Die Erde ist groß genug das jeder der will ein passendes Plätzchen findet. Wer nur verhängte Frauen sehen will zieht halt in die arabischen Länder, wer meint Freiheit bedeutet auch Wahlfreiheit bei der Kleidung der zieht nach Deutschland.

Ein herzliches Willkommen an all jene die unseren Freiheitsbegriff teilen. So wie jene die anderes wollen in anderen Ländern willkommen geheißen werden.

Aber warum dieses unchristliche Missionieren. Muss den eine vernünftige Religion jede Barbarei nachmachen ?

01.07.2013
13:40
Strafanzeige gegen Studentin nach Eklat bei Comic-Schau in der Uni Essen
von ghostman | #22

Es wurde Zeit das dem Spuk eine rechtliches Ende gesetzt wird! Hoffentlich mit einer deutlichen Sprache: Wir entscheiden was in einer Ausstellung oder sonst wo gezeigt wird. Nicht selbsternannte Islamhüter!

01.07.2013
13:40
Mangelhafte Aufklärungsarbeit
von Guntram | #21

Früher waren Universitäten das Zentrum der Aufklärung. Denken wir nur an das Wartburgfest, ein wichtiger Meilenstein unserer modernen aufgeklärten Gesellschaft und eine Grundlade das heutigen Deutschlands. An Universitäten trafen sich all jene, die offen und bereit waren, sich den alten Zwängen zu entsagen und die Möglichkeiten des Menschen zu erweitern. Und wenn wir z.B. nach Ägypten schauen, dann finden wir auch da die Träger einer möglichen modernen, säkularen ägyptischen Gesellschaft an den Universitäten. Auch die Demonstrationen in der Türkei, die sich gegen eine islamisierte türkische Gesellschaft wehren, werden im Wesentlichen von Studenten getragen. Was also ist hier an der Uni Essen (und vermutlich auch an anderen deutschen Unis) falsch gelaufen? Warum lässt man hier reaktionären Weltanschauungen den Vortritt, statt die anklagenden Studentinnen davon zu überzeugen, dass sie an der Uni die einmalige Chance haben, den Einschränkungen durch ihre Religion zu entsagen. Aufklärung!

01.07.2013
13:36
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #20

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

1 Antwort
Strafanzeige gegen Studentin nach Eklat bei Comic-Schau in der Uni Essen
von KuKu | #20-1

Da Sie ja offensichtlich wissen, wie man ins Internet kommt, versuchen Sie mal herauszufinden, wie Hindus in Indien mit Muslimen umgehen, was Christen mit Anhängern animistischer Religionen gemacht haben usw. usf.. Jede Religion die glaubt im Besitz der allein seeligmachenden Wahrheit zu sein, unterdrückt Andersdenkende und versucht sie mit Gewalt zu bekehren oder zu versklaven. Und bitte erzählen Sie mir nicht, dass z. B. die christl. Religion sich gewandelt hat. Das hat sie nicht, sie besitzt nur, global gesehen, nicht mehr die Macht dazu ihre eigene Unfehlbarkeit mit Gewalt durchzusetzen. Die uralten Ansichten sind auch in der christliche Religion weiterhin massgebend.

01.07.2013
13:30
Strafanzeige gegen Studentin nach Eklat bei Comic-Schau in der Uni Essen
von spindoctor | #19

"Gewalt geht nicht, da mische ich mich ein - und wähle 110."

Ich glaube, das steht neuerdings in Essener U-Bahnen oder so.

01.07.2013
13:19
Strafanzeige gegen Studentin nach Eklat bei Comic-Schau in der Uni Essen
von chinaski | #18

Man könnte den umstrittenen Comic auf T-Shirts drucken lassen und verkaufen. Die Dinger dürften sicherlich einige Abnehmer finden.

01.07.2013
13:14
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #17

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

01.07.2013
13:12
Strafanzeige gegen Studentin nach Eklat bei Comic-Schau in der Uni Essen
von johannes1608 | #16

Zum Glück unternimmt jetzt doch jemand was. Was habe ich mich geärgert, als ich lesen musste, dass die Uni zum einen die Ausstellung abgebrochen UND auf eine Weiterverfolgung dieser Sachbeschädigung verzichtet hatte. Die Verantwortlichen müssen doch sehen, was sie damit für ein Signal setzen, sie LEGITMIEREN diese Aktion damit! Es sei also durchaus in Ordnung, dass ich etwas zerstöre, was mir nicht gefällt. Liebe Leute, so geht das nicht! Warum sollen Menschen mit Migrationshintergrund Rechte auf Sachbeschädigung erhalten, für die ich, täte ich das gleiche, selbstverständlich zur Rechenschaft gezogen würde? Dies ist völlig missverstandene und fehlleitende Toleranz.

1 Antwort
Strafanzeige gegen Studentin nach Eklat bei Comic-Schau in der Uni Essen
von Mirage | #16-1

in der Tat. Mir gefallen zB Burkas, Niquabs und Tschadors nicht. Sie beleidigen mich und mein freiheitliches Frauen-/Menschenbild. Ich gehe aber nicht hin und schnippel da einfach n Stück von ab oder reiße es den Damen wutentbrannt herunter. Nein, ich ertrage diesen Anblick. Bzw. ich habe ja immernoch die Möglichkeit wegzuschauen und meinen Blick erfreulicheren Dingen zuzuwenden.

autoimport
Umfrage
Am Freitagabend zieht der Reporter des Prosieben-Wissenschaftsmagazins „Galileo“ nach fünf Tagen aus dem Glascontainer in der City. Wie bewerten Sie das TV-Experiment?

Am Freitagabend zieht der Reporter des Prosieben-Wissenschaftsmagazins „Galileo“ nach fünf Tagen aus dem Glascontainer in der City. Wie bewerten Sie das TV-Experiment?

 
Fotos und Videos
Schiller auf dem roten Teppich
Bildgalerie
Lichtburg
Tief hinab ins Pumpwerk
Bildgalerie
WAZ öffnet Pforten
Stromhandel zeigt sich
Bildgalerie
WAZ öffnet Pforten
Das Univiertel, Essen Grüne Mitte
Bildgalerie
100 Orte
Aus dem Ressort
Riesenlob für prompte Sturmhilfe der Essener Feuerwehr
Baumfällung
Unbürokratische und vor allem prompte Hilfe bei einem abknickenden Baum sorgt bei den rund 120 Anwohnern zweier Hochhäuser Im Schee in Essen-Steele für großen Respekt für die Feuerwehr. Manchmal läuft doch alles wie geschmiert.
Nord-Open-Air mit Sick of it All und Biohazard
Szene
Langsam aber sicher verabschiedet sich ein Großteil der Essener Clubs in die Sommerpause. Gefeiert wird an diesem Wochenende aber natürlich dennoch – das gilt besonders für Fans härterer Gitarren, die sich beim Nord Open-Air auf Größen wie Biohazard und Sick of it All freuen können.
Essener (30) bei Unfall auf A43 lebensgefährlich verletzt
Unfall
Bei einem Unfall in der A43-Abfahrt Bochum-Gerthe ist am Mittwoch ein 30-jähriger Mann aus Essen lebensgefährlich verletzt worden. Ein 45-Jähriger aus Herne wurde leicht verletzt. Das Auto war in der Kurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.
Junge Libanesen nicht als religiöse Fanatiker brandmarken
Nahost-Konflikt
Auf Pro-Palästina-Demos entlade sich auch die Wut geduldeter Libanesen, sagt Ratsherr Ahmad Omeirat (Grüne) aus Essen. Kein Fall von Volksverhetzung sei zu entschuldigen, aber den Jugendlichen müsse man nicht nur mit Härte. sondern auch mit Bildung begegnen.
Gläserner Galileo-Container lockt Neugierige in Essener City
Experiment
Das Überwachungsexperiment des ProSieben-Magazins "Galileo" mit dem gläsernen Reporter im Glascontainer auf dem Burgplatz zieht Neugierige jeden Alters an. Und die haben viele Fragen an die öffentliche Person im Glaskasten.