Stiftung hilft jungen Leuten sogar bei der Existenzgründung

Altenessen/Karnap..  Als Oberbürgermeister ist Reinhard Paß offiziell Vorsitzender der vierköpfigen Pflegschaft. Denn die Stiftung ist nicht selbstständig, sondern wird von der Stadt verwaltet. Er entsendet allerdings traditionell den Bezirksbürgermeister in das Gremium, derzeit also Hans-Wilhelm Zwiehoff (SPD). Den zweiten Politiker bestimmt der Rat, aktuell mit Johannes Werner Schmidt der CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung V. Komplettiert wird das Gremium durch zwei Lehrerinnen: Roswitha Tschüter von der Hauptschule an der Wächtlerstraße und Sabine Barkhoff-Pleines von der Bückmannshof-Grundschule.

Dieses Quartett entscheidet letztlich jedes halbe Jahr über die Vergabe der Gelder. Allerdings bereiten zwei Expertinnen aus dem Sozialamt die Anträge von Schülern, Studenten und Vereinen vor.

Nachdem jüngst die Satzung modernisiert wurde, kann die Stiftung nun auch Beihilfen leisten, um talentierte Kinder zu unterstützen. „Dazu gehört zum Beispiel ein Musikkurs oder Hilfe bei der Existenzgründung, damit junge Leute beruflich Fuß fassen können“, erläutert Angelika Lorbeer, die im Sozialamt gemeinsam mit ihrer Kollegin Schlinkmann die Anträge entgegen nimmt. In der Regel seien es Hartz-IV-Haushalte, die von der Stiftung profitieren. Allerdings informierten sich auch immer mehr Studenten im Internet unter www.essen.de über Fördermöglichkeiten.