Starker Auftritt der KG Völl Freud

Ein starker Auftritt der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Völl Freud 1929 beim Rosenmontagszug in Rüttenscheid. „Mit annähernd 50 Teilnehmern gehören wir mit zu den größten Gruppierungen“, sagt Ehrenpräsident Werner Katz. Klar, denn schließlich stellte der Verein mit seiner Tollität Wolfgang I. und seiner Lieblichkeit Assindia Nicole II. das Stadtprinzenpaar in dieser Session.

So fuhr der Gesellschaftswagen des Vereins mit Platz-Nummer 40 vor dem der Prinzengarde und dem des Prinzenpaares. Die Werdener Karnevalsfreunde waren mit Kleiner und Großer Garde, Tanzmariechen, dem Fanfarencorps, Elferrat, Vorstand, der 1. Vorsitzenden Sigrid Notthoff und der Präsidentin Astrid Husemann aufmarschiert.

Die Motivwagen von Völl Freud haben eine große und Jahrzehnte alte Tradition, die von Werner Katz gehegt und mit Kreativät gepflegt wurde. 1997 wurde man vom Festkomitee Essener Karneval mit dem 1. Preis als Bester Rosenmontagswagen ausgezeichnet, ebenso 2006 - und 2010 mit dem 1. Preis als Bester Motivwagen.

„Aber die Zeiten sind vorbei“ sagt der 85-Jährige, der lange Zeit mit Albert Lotz und Waldemar Wehlert zusammenarbeitete, „aber die sind auch nicht mehr die Jüngsten und Nachwuchs ist in diesem Bereich nicht vorhanden.“

Gäste aus Nottingham

Und wer war diesmal auf dem Gesellschaftswagen? Die englischen Gäste aus Nottingham, die nicht zum ersten Mal dabei gewesen sind und lobten: „Essen hat ein tolles Publikum.“

Völl Freud ist mit der englischen Band Long Eaton Militaires Carnival Band seit über 25 Jahren befreundet - dieses Mal waren sie nur mit einer kleinen Abordnung von sechs Mitgliedern angereist. Heute geht es zurück nach England. Werner Katz: „Fast jedes Jahr besuchen wir unsere Freunde in Nottingham, oder sie besuchen uns.“

Hoch auf dem Wagen sind Martina Glawitsch, Edith Gensler, Monika Meck, Albert Lotz und Wolfgang Werntges, der für den Kamelle-Nachschub sorgte und die Kästen immer wieder neu auffüllte.: „Bitte nicht zu schnell zu viel herausgeben, wir müssen noch zum Kupferdreher Zug.“ Als in Rüttenscheid Schluss war, stieg man am Hauptbahnhof wieder in den Bus und fuhr nach Kupferdreh. Dorthin schaffte es aber nicht mehr pünktlich der Gesellschaftswagen. Den und andere hatte auf der Huyssenallee ein Falschparker blockiert. So marschierte die Werdener Fußgruppe alleine im Kupferdreher Zug mit und machte Karnevalsmusik.