Starchoreograf bereichert das Ballett

Die slawische Linie und das Märchenhafte finden sich in der Oper wie im Spielplan des Aalto-Balletts wieder und damit die Verbindung von zeitgenössischem und klassischem Tanz, die der Sparte in dieser Saison bisher eine Auslastung von 90 Prozent bescherte.

Äußerst zufrieden angesichts dieser Zahl konnte Ballett-Intendant Ben Van Cauwenbergh zudem verkünden, dass die Compagnie sich in Bestform befindet. Das muss sie auch, denn mit Jirí Kylián, dem tschechischen Starchoreografen und ehemaligen Leiter des Nederlands Dans Theater, steht in der kommenden Saison eine besondere Herausforderung an. Unter dem Titel „Archipel“ zeigen vier seiner Werke einen Querschnitt durch die Qualität seines Schaffens.

Zudem lockt Van Cauwenbergh mit einem der populärsten Ballette ins Musiktheater. In einer Neuauflage seiner Choreografie von Tschaikowskis „Der Nussknacker“, die am Hessischen Staatstheater Wiesbaden entstand, sorgt er für Bühnenzauber. Drei Tänzer werden nicht mehr dabei sein: Michelle Yamamoto beendet ihre Karriere, Anna Khamzina und Dmitriy Khamzin gehen nach Zürich.