Stadtgespräch

Thomas Kufen, lange Jahre Integrationsbeauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, war gestern mal wieder in der Stadt unterwegs. Der CDU-OB-Kandidat besuchte die deutsch-marokkanische Moschee „El-Moahidin“ an der Overbergstraße im Nordviertel und ließ sich vom Vorstand den frisch renovierten Gebetsraum präsentierten. „Ich habe wieder einmal tolle Gastfreundschaft erlebt“, schwärmte Thomas Kufen anschließend: „Dialog und Transparenz müssen gefördert werden, damit Integration gelingen kann.“


Die Fußballstars von Real Madrid haben vor und nach dem Spiel auf Schalke nicht nur in Essen genächtigt. Sie wurden im Atlantic-Hotel an der Messe auch aus Essen physiotherapeutisch mitversorgt. Costas Karamanlis von der Physiotherapie-Praxis „Handarbeit“ in der Rüttenscheider Rosastraße lieh seine Liegen an die Physios von Cristiano Ronaldo, Weltmeister Toni Kroos und Co. „Das ist Fußballer-Aberglaube. Beim letzten Sieg auf Schalke 2014 hatten sich auch meine Liegen“, verriet Karamanlis. Der Physiotherapeut spricht aus Erfahrung: Der 40-Jährige betreut in seiner Praxis mehrere Fußballprofis aus der Region. „Ich habe sogar kurz überlegt, zum Rückspiel nach Madrid zu fahren. Aber das schaffe ich zeitlich leider nicht“, sagt Karamanlis, Fan des 1. FC Köln.


Auf die Reise nach Rom haben sich an diesem Wochenende 14 Malteser aus dem Bistum Essen unter Leitung von Diözesanreferent Alexander Zielke gemacht. Sie gehören zu den allein 300 Maltesern aus Deutschland, die bei der Eröffnung des Seligsprechungsverfahrens des verstorbenen Großmeisters Fra` Andrew Bertie in der Lateranbasilika „St. Johann im Lateran“ beiwohnen.


Für die Essener Künstlerin Alisson Bonnefoy hat es in Hamburg beim deutschen Vor-Vorentscheid für den Eurovision Song Contest nicht gereicht: Die 21-Jährige konnte sich bei dem Clubkonzert nicht den Startplatz für den Vorentscheid am 5. März in Hannover sichern. „Schade“, sagte Alisson Bonnefoy. „Aber für mich war es toll, dabei zu sein. Ein Erlebnis.“